Der 7. Spieltag – Elfmeterschützen verzweifelt gesucht, Frankfurt zieht den Bayern die Lederhose aus – zumindest etwas runter.

Der 7. Spieltag – Elfmeterschützen verzweifelt gesucht, Frankfurt zieht den Bayern die Lederhose aus – zumindest etwas runter.

Berichtenswerte 10 Elfmeter gab es an diesem 7. Spieltag  -also in etwa so viele wie bei einem „normalen“ Elfmeterschießen. 5 davon wurden verwandelt und 5 verschossen – also so wie etwa bei einem Elfmeterschießen von Deutschland gegen England. Aber der Reihe nach.

Den Auftakt machte am Freitag der BVB gegen die Hertha. 1:1 trennte man sich. Glückliche Berliner. Aubameyang vergab vom Punkt und aus vielen anderen Positionen an dem hervorragenden Berliner Schlussmann Jarstein. Auch an der Flut an roten Karten arbeiteten beide Teams intensiv mit. Emre Mor auf Dortmunder Seite und Valentin Stocker bei der Hertha mussten früher in die Kabine. Was bleibt.? Beide konnten den Abstand zu den Bayern nicht verkleinern und Dortmund bleibt auch im 21. Heimspiel unter Thomas Tuchel ungeschlagen. Chapeau.

Ein weiterer Leckerbissen präsentierte uns die Partie Gladbach gegen den HSV. Der HSV wieder in den Himbeerfarbenen Trikots die jeden Zuchauer erschaudern lassen müssen. Wie auch die Spielkultur die der HSV zur Zeit an den Tag legt. Den Strafraum des Gegners kannten die Hamburger nur von der Taktiktafel. Während der Partie war der HSV einem Treffer in etwa so nahe wie Lance Armstrong an einem Tour-Sieg ohne Doping. Also nie.

Rote Karte – aber klar. Cleber vom HSV hält die Statistik hoch. Elfmeter ? Stindl und Hahn scheitern vom Punkt. So blieb es beim 0:0 Trostlos und Torlos endete dieses Spiel. Ist das die Handschrift vom neuen Trainer Gisdol beim HSV? Wenigsten ein Punkt für die Hanseaten.

Der Bayern Jäger Köln gab sich auch an diesem Spieltag keine Blöße. Im Heimspiel gegen Ingolstadt holten die Kölner auch hier wieder 3 Punkte. Antony Modeste mit Doppelpack übernahm auch gleichzeitig die Torschützenliste. 2:1 endete dass Spiel und Köln bleibt Verfolger Nummer 1. Auch hier je ein Elfmeter auf jeder Seite und beide wurden sicher verwandelt. Ingolstadt auch, wie bereits in den letzten Partien, unauffällig und harmlos.

Augsburg gegen Schalke endete ebenfalls Unentschieden. 1:1 trennten sich die Beiden. Die HawkEye Torlinentechnik kam beim sehenswerten Führungstreffer der Schalker durch Bentaleb zum Einsatz, als der Ball von der Unterkante der Latte hinter der Linie ankam. Aber es reichte nicht zum Sieg. Augsburg kam durch Baier noch zum Ausgleich und Schalke verlor neben 2 Punkten noch den Schweizer Star-Einkauf Embolo in der ersten Hälfte der Partie mit Sprungelenksverletzung. Keine Elfer , keine rote Karten.

Hoffenheim gegen Freiburg endete mit einem Heimsieg für die Kraichgauer. Verdient ? Nicht unbedingt und eher glücklich. Eine ausgeglichene Partie bei der beide mit einem Unentschieden zufrieden ins Wochenende hätten gehen können. Doch ein verwandelter Elfmeter von Kramaric  machte den Sieg für Hoffenheim perfekt. Doof nur dass den Freiburger ein paar Minuten vor Ende der Partie ein Elfmeter versagt wurde und Schiedsrichter Aytekin kein Foul gesehen hatte. 2:1 und Hoffenheim steigt in der Tabelle in die internationalen Rängen.

Bremen lebt ! Neue Besen kehren gut. Wenn das immer so wäre, hätten wir nach jedem 2. Spieltag ohne Sieg immer einen neuen Übungsleiter an der Außenlinie stehen. 2: 1 endete die Partie der Bremen gegen unkonstante Leverkusener. Ousman Manneh, ein Flüchtling aus Gambia schießt Werder zum Sieg. Eine Geschichte wie es nur der Fußball schreibt. Und „Geisterjäger“ Nouri hat erstmals das Abstiegsgespenst verjagt.

Dumm gelaufen für die Darmstädter bei Mainz, muss man sagen. Trotz einer recht guten Partie für die Lilien ging die Partie mit 2:1 verloren. Insgesamt gab es 3 Elfer in der Partie. Währen Malli auf Mainzer Seite seinen verwandelte, scheiterte der Darmstädter Collak an dem viel gescholtenen Torhüter Lössl, der dann zum Dank zu den Fans auf den Zaun nach der Partie durfte. . Gondorf traf dann noch in der Nachspielzeit vom Punkt. Darmstadt bleibt unten drin und die Mainzer haben sich Selbstbewusstsein für die Euro-League Partie geholt.

Hecking musste nach der Partie der Wolfsburger gegen R(ed) asen B(ull)allsport Leipzig seine Koffer packen. Wieder steht ein renommierter Trainer dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Wo wird er landen ? HSV, Leverkusen, Schalke, Österreich ? Das hat noch Zeit. Wolfsburgs auftreten in den letzten Begegnungen war einfach unterirdisch schlecht. Ein verdienter 14. Tabellenplatz ist der Lohn der Arbeit von Julian ( ich geh eh weg ) Draxler und seinen Spielkameraden. Wolfsburg ist seit der Hinspiel Partie gegen Real Madrid nichts mehr gelungen – und das ist schon sehr lange her. Forsberg verschießt erst einen Elfer und macht dann doch noch den Siegtreffer zum 1:0 Auswärtserfolg der Leipziger perfekt. Angst macht sich bei den RB Gegnern und Feinden des gepflegten Sponsorings im Breitensport breit. Wird das ein Durchmarsch. ?

Und nun zum Spitzenspiel des 7.Spieltags . Die Eintracht aus Frankfurt zeigt den Bayern ihre Grenzen auf und verstärkt die Minikrise der Bayern. Das kommende Unwort des Jahres – Minikrise. Frankfurt machte in der Partie genau das was man gegen die übermächtigen Münchener machen muss. Dagegenhalten, kämpfen und nochmals kämpfen. Der Lohn für eine beherzte Partie war der verdiente Ausgleich zum 2:2 durch den Mexikaner Fabian, der sich immer besser bei der Eintracht zurechtfindet. In Unterzahl, nach der Gelb-Roten-Karte für Huszti, gewann die Eintracht zunehmend ihre Zweikämpfe und drängten die Bayern, wie selten gesehen in der Bundesliga, in die eigene Hälfte. Ein überaus verdienter Punkt in einer hochklassigen Partie. Und Kovac und die Eintracht schnuppern an den internationalen Rängen.(taa)

 

Der 6. Spieltag – KungFu Modeste läßt Köln jubeln – und den Rest der Liga

Der 6. Spieltag – KungFu Modeste läßt Köln jubeln

Wie Eric Cantona zu seinen besten Zeiten, kickt Anthony Modeste den 1.FC Köln zu einem Punkt bei den, für deutsche Mannschaften, fast unschlagbaren FC Bayern. 1:1 hieß es am Schluß , nachdem der neue Goalgetter Kimmich die Führung für die Bayern erzielte. Wunderbar der Ausgleich der Kölner. Artistisch und elegant befördert Modeste das „Leder“ mit einem gekonnten Kick ins Netz – sozusagen ein eingesprungener Modeste. Fast hätten die Kölner noch den Sieg mit nach Hause genommen, wenn Zoller in der Nachspielzeit das Ding nicht knapp am Tor vorbeigeschossen hätte. Im Gegensatz zum Oktoberfest gab es diesmal keine Einlaßkontrolle in Neuers Kasten. Alle Fans freuen sich über den Punktverlust, mit Ausnahme der Bayern.

Und was macht Arjen Robben?  – ein gutes Spiel – dann musste er verletzt raus. Wie im letzten Bericht angekündigt. Nach der Verletzung ist vor der Verletzung.

2 Punkte verloren und doch irgendwie gewonnen. Es ist doch immer das gleiche mit den Bayern.

Sämtliche Verfolger mit Ausnahme von RB Leipzig und Hertha BSC konnten keinen Boden gut machen. Dortmund bekommt beim 2:0 gegen Leverkusen die Grenzen aufgezeigt und Tuchel pienst über die doch harte Gangart der Bayer-Elf gegen den BVB. Klar war es hart was Leverkusen in manchen Szenen zeigte und Charles Aranguiz hatte Glück, dass er nach seinem harten Einsteigen gegen Ginter, mit Tritt der Stollen auf den Oberarm und danach noch auf`s Auge (Autsch),  nicht vorzeitig vom Platz musste. Aber was nützt es.  21:7 hieß die Foulstatistik von Thomas Tuchel analysiert in der PK nach dem Spiel und er war ziemlich angefressen. Bayer zeigte Dortmund die Grenzen und gewinnt verdient.

Gladbach geht unter in Schalke und kann auch keinen Nutzen aus dem Unentschieden der Bayern ziehen. Der Sieg der Schalker war innerhalb von 6 Minuten unter Dach und Fach und die „Fohlen“ ließen alles ohne große Gegenwehr über sich ergehen. Schalke ist aufgewacht. Nach dem Sieg unter der Woche gegen Salzburg wurde der Schwung auch in die Bundesliga mitgenommen und ein klarer und verdienter Sieg eingefahren.

RB Leipzig lehrt der Liga das Fürchten. Erinnerungen werden wach an Kaiserslautern als die nach dem Aufstieg direkt Deutscher Meister wurden. Noch kann man sich als Fan weder mit diesem Gedanken noch mit RB Leipzig anfreunden, aber was im Osten der Republik los ist, muss aufhorchen lassen. 2:1 Sieg gegen Augsburg und dazu noch gut gespielt. Platz 5 in der Tabelle mit 12 Punkten – der beste Aufsteiger bisher in Liga 1. Schauen wir welche Kaninchen Hasenhüttl und Rangnick noch aus dem Hut zaubern.

Gisdol`s erstes Spiel mit dem HSV endet wie die Partien unter Bruno Labbadia – mit einer Niederlage. Gegen Berlin hatte der HSV phasenweise etwas Pech, aber da der HSV der aktuelle Slapstick-Verein der Liga ist fällt dies nicht ins Gewicht. Alleine die Auswahl der Trikots lässt einen beim ersten Blick zusammen zucken. Doch der Hertha war es egal und Ibisevic mit Doppelpack macht die 2:0 Niederlage des HSV perfekt.

Ingolstadt verliert zu Hause gegen Hoffenheim. Ingolstadt könnte der erste Absteiger werden dem es gelingt abzusteigen ohne dass es jemand bemerkt. Die spielen immer ganz brauchbar und verlieren. Die 1:2 Niederlage gegen Hoffenheim bringt Tabellenplatz 17 ein.

Das 2:2 der Darmstädter gegen Werder Bremen war doch ein ziemlich vorhersehbares Ergebnis. Beide wollten gewinnen blieben aber meist beim Ansatz stecken. Darmstadt spielte gefällig, Bremen unauffällig. Dank der 4 Punkte in den letzten 3 Spielen gibt es jetzt einen neuen Chef-Trainer in der Bundesliga.  Alexander Nouri heißt er und ist nach dem Spiel vom Interims-Coach zum Chef-Coach bei Werder aufgestiegen. Wieder einer der richtig Feuer an der Außenlinie gibt.

Soviel Feuer wie die beiden Trainer, die sich am Samstag in Freiburg an der Außenlinie rumtrieben.

Streich und Kovac gaben alles um ihre Mannschaft zum Sieg zu treiben. Gelangt hat es letztendlich dann nur für Freiburg. 1:0 Heimsieg gegen Frankfurter die wieder einmal gezeigt bekommen haben dass Alex Meier leider nicht alles richten kann. In der Partie war richtig Dampf und eine Punkteteilung wäre ok gewesen. Aber so muss sich die Eintracht eingestehen dass in der Partie mehr drin gewesen wäre und  Freiburg  eine Macht im heimeligen Stadion ist, die jeder Mannschaft Punkte abnehmen kann.

Und da war noch Wolfsburg gegen Mainz. Das Ergebnis sagt alles 0:0 – und das war keines der besseren Sorte. Also schnell vergessen(taa).

 

Der 5. Spieltag – HSV ein geiler Verein? So geil wie Fußpilz.

 

Der 5. Spieltag – HSV ein geiler Verein? So geil wie Fußpilz.

Ein schöner Spieltag ging am Sonntag zu Ende – Heute mit verkürztem Überblick der Spiele – da wir am Ende noch ein tolles Thema haben.

Der neue Meisterschaftskandidat 1.FC Köln trennt sich von RB Leipzig  mit einem 1:1. Meisterschaftskandidat deshalb weil der Mannschaftsrat eine Meisterschaftsprämie ausgehandelt hat. Wir warten gespannt auf das Ende der Saison.

Schalke wartet immer noch auf den ersten Punkt. Gerne schenken wir euch einen – Hier ist er     .        Na da schauen wir mal wie lange das der gute Herr Weinzierl noch mitmachen darf. Die 1:2 Niederlage in Hoffenheim zeigte auch mal wieder die Konzeptlosigkeit die Schalke an den Tag legt. Kein System zu erkennen. Da wird es so schnell nichts mit weiteren Punkten.

Frankfurt weiter im Aufwind – Klasse Spiel und gute kämpferische Leistung und in der Nachspielzeit noch das 3:3 gegen eine gute Hertha aus Berlin. Der Mann mit „Rot“ Michael Hector hat seine Fehler vom Saisonstart mit diesem Tor ausgebügelt. Augsburg gewinnt mit 1:0 gegen dezimierte Darmstädter, die in der Ferne so ihre Probleme haben. Augsburg Coach Schuster freut sich wie ein Schneekönig gegen seine alte Mannschaft zu gewinnen. Armer Tropf.

Gladbach gewinnt zu Hause gegen schwache Ingolstädter mit 2:0. Jetzt kann Barca kommen.

Bremen schafft den ersten Sieg gegen den VfL Wolfsburg mit 2:1. Die Probleme von VW scheinen auch auf den VfL abzufärben. Bremen freuts und hat die ersten Punkte zum Klassenverbleib.

Mainz verliert zu Hause nach 2:1 Führung noch mit 3:2 gegen Leverkusen. Chicharito macht drei Tore und schießt die Mainzer im Alleingang ab. Der kleine Mexikaner ist zur Zeit die Lebensversicherung der Bayer-Elf um sie wenigstens in der Nähe des internationalen Geschäfts zu halten.

Dortmund besiegt Freiburg am Freitag mit 3:1. Zwischendrin mal knapp mit gut konternden Freiburgern, aber am Ende geht der Sieg in Ordnung und Dortmund bleibt an der Spitze dran.

So und jetzt zum HSV – 0:1 gegen die Bayern verloren in der 88 Minuten – auch noch. Was eigentlich völlig egal ist, weil du als Hamburg locker gegen München verlieren kannst. Es ist ja auch schon ein Erfolg nur 0:1 zu verlieren bedenkt man die Ergebnisse der letzten Jahre die selten mit einem 3 oder 4 Tore Vorsprung der Bayern ausgingen. Aber auch dieses knappe Ergebnis nützte Bruna Labbadia nichts. Tschüss, Bye, bye ruft ihm Dietmar Beiersdorfer grinsend nach, der schon vor dem Spiel wusste, dass der nächste „Kurzzeit-Trainer“ bereitsteht. Markus Gisdol ist der Neue. Und der sagte ja auch gleich mal dass der HSV ein „geiler“ Verein ist. Der HSV war mal ein geiler Verein – außer man ist in der SM Szene gerne zu Hause – dann ist er es noch – Unbekannter Nr.1.

Schauen wir mal wie viele Übungsleiter der HSV seit dem Jahrtausendwechsel hatte. Was ja doch immerhin schon 16 Jahre sind ( wo ist die Zeit nur hin ?)  Nach dreimaligem Zählen kommt man da auf 21 Trainer !!! Darunter so namhafte Personen wie Klaus Toppmöller, Bert van Marwijk, Armin Veh,  Huub Stevens. Aber auch so Knaller wie Michael Oenning, Josef Zinnbauer, Ricardo Moniz oder Peter „Rucksack“ Knäbel.

Das Labbadia jetzt gehen muss liegt nicht an ihm als Trainer, sondern am HSV und seiner Führung und speziell am Sponsor Klaus Michael Kühne. Der Mann will Erfolg und will für seine 100 Mio die er bisher in den HSV reingepumpt hat, was sehen. Labbadia hat da nur anfänglich gepasst . Der Einfluß der Sponsoren auf den sportlichen Bereich scheint gerade beim HSV doch größer zu sein als Beispielweise in Hoffenheim. Und Dietmar Beiersdorfer  mutiert zu der Marionette, die Kühne haben will. Es lebe das Mäzentum. Und was beim HSV passiert ist schlimmer,  wie das, was man Hoffenheim, RB Leipzig, Wolfsburg und Bayer Leverkusen vorwirft. Denn der HSV will immer noch allen glaubhaft machen, dass er  ein Traditionsverein ist, frei von Millionären mit Privatvergnügen einen Verein zu  besitzen und die nicht in den sportlichen Bereich eingreifen. Nur Hannover 96 kann da mit dem Hörgerätemann noch mithalten, aber selbst der macht es ganz offiziell. Aber die sind ja mittlerweile auch in Liga 2. Dort wo auch der HSV leider bald sein könnte.  Der Fisch stinkt vom Kopf, und das ganz extrem. (taa).

Der 4. Spieltag – Adler im Höhenflug – Schalke wieder unter Tage

Kleine Überraschungen gab es auch am 4. Spieltag. Keine Überraschung war der klare Sieg der Bayern gegen die Euro-Quali-Versager aus der Hauptstadt. Danke nochmal für das verpfuschen der 5-Jahres-Wertung. 3:0 hieß am Ende für die Münchener die mit Ribery und Robben agierten und jeweils einmal trafen. Wir warten mal  – denn wo würde es treffender passen als bei den beiden: Nach der Verletzung,  ist vor der Verletzung.

Auch Dortmund gab nach einem klaren 5:1 in Wolfsburg seinen Meisterschaftsträumen freien Lauf.Die Torfabrik der Liga floriert. Wäre da nicht die Niederlage in Leipzig gewesen. Aber gut es sind noch 30 Spieltage um den Bayern das Leben schwer zu machen. Und es wäre schön für die Spannung wenn außer Gladbach und Mainz auch mal ein anderes Team die Bayern schlägt.

Freiburg glänzt zu Hause erneut mit einem Sieg. 1:0 – Gut,  gegen einen HSV der wie immer spielerisch sehr weit weg ist von seinen eigenen Erwartungen. Bruno „Problembär“ Labbadia scheint für den Patienten HSV keine Rezepte zu haben. Aber da müssen wir ehrlich hinterfragen – liegt es am Trainer ? Kaum, wenn man die Entwicklung der Hamburger im letzten Jahrzehnt verfolgt. Da könnte auch einer aus dem Philosophen-Team trainieren und wäre genauso erfolgreich ( Merken!! – Bewerbung an den HSV für den Trainerposten schreiben). Man wünscht sich Günter Netzer ins Management zurück und Happel auf die Trainerbank – doch das ist zumindest bei Ernst Happel nicht mehr möglich und bei Günter Netzer nicht mehr nötig.

Darmstadt rettet in letzter Minute einen Punkt mit einem 1:1 gegen Hoffenheim. Sandro Wagner durfte zurück ans Böllenfalltor, oder wie es jetzt heißt “ Jonathan – Heimes – Stadion „,  und war eigentlich aber auch nicht da. Nur noch eine Frage der Zeit bis er den Kuranyi in Hoffenheim macht. Aber zumindest hat er dann „Kohle“ – denn darum geht es ihm ja vordergründig. Doch immerhin haben die Lilien bereits 4 Punkte gesammelt. Fehlen nur noch 36 gegen den Abstieg.

Die Sensationen bisher ist die Eintracht aus Frankfurt. Nach dem Auftritt der Ingolstädter in München durfte der gepflegte Eintracht Anhänger nicht unbedingt mit einem Erfolg der Adlerträger rechnen. Zumal die vergangenen Spielzeiten gerade bei diesen Spielen zeigte dass die Frankfurter bei solchen Teams dann oftmals als Verlierer vom Platz gingen. Doch unter Niko Kovac scheint sich hier doch eine positive Veränderung anzubahnen. Ein 2:0 in Ingolstadt lässt weiterhin die Hoffnung auf eine wirklich gute Saison. Weiter so.

Und Köln düpiert Schalke klar und hochverdient mit 3:1.Bombastisch was die Kölner bisher abliefern. Man kann da nur staunen und hoffen dass der Traditionsverein weiterhin für Furore sorgt. Und Schalke ?  Weinzierl und Heidel suchen den ersten Punkt. Bisher vergeblich. Da bahnt sich eine Trainerkarriere an. Von Jahn Regensburg zu Augsburg zu Schalke und jetzt zum Arbeitsamt? Ach wär ich nur in Augsburg geblieben, wird er sich manches mal denken. Weiterhin 0 Punkte für Schalke. Meisterschaftskandidat mal umgekehrt.

In Leverkusen gegen Augsburg mit dem 0:0 und bei Leipzig gegen Gladbach 1:1 trennte man sich gerecht mit einem Unentschieden. Gerade die Gladbacher zeigen Auswärts kleine Schwächen, werden aber weiterhin bei den Top 3 in dieser Saison gehandelt werden.

Und in Bremen ? Da war jetzt doch endlich mal Leben und etwas Spaß zu sehen. Auch wenn das Spiel für die Bremer 5 Minuten zu lang ging um hier 3 Punkte zu holen, gibt die Leistung für die Bremer doch Hoffnung dass zumindest eine Änderung zum Ist kommen kann. Der „Neue“ Alexander Nouri auf der Trainerbank hatte auch gleich mal ein paar Spieler aus der Versenkung geholt die es ihm dann auch dankten. Das es letztendlich doch noch 2:1 für Mainz ausging war einfach nur Pech. Wir schauen mal wer in Bremen kommt. Ob es Markus Gisdol oder das holländische Feierbiest Louis van Gaal ist. Die Gespräche laufen. Und rein aus der humoristischen Seite wäre Aloysius Paulus Maria van Gaal eine hervorragende Lösung. (taa).

 

 

Der 3. Spieltag – Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf – Skripnik hat sich nicht festgehalten

Der 3. Spieltag – Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf !

Viktor Skripnik räumt gezwungenermaßen seinen Stuhl nach der Pleite der Bremer gegen die Gladbacher Fohlen. Ein deutliches 4:1 macht desolate Bremer zu einem direkten Abstiegskandidaten. Zu früh für so eine Prognose ? Nein, nicht nach diesem erneut schwachen Auftritt. Aber immerhin bescherte Serge Gnabry den Zuschauern ein Tor des Monats.

Und wenn man das Spiel des HSV gegen eine muntere und agile Elf aus RB Leipzig sieht , haben wir schon die nächste Elf die das Abstiegsgespenst verscheuchen muss. Und mit Bruno Labbadia den nächsten Trainer, der einem beim Wettbüro ein paar Euro bringen kann. 4:0 der Sieg der Leipziger gegen hoffnungslos überforderte Hamburger.

Für den Auftritt der Darmstädter in Dortmund fehlen einem die Worte. Es fällt einem nur der Slogan ein “ Sind sie zu stark, bist du zu schwach“. Genauso ging es den Darmstädtern. Überfordert, falsch eingestellt und mit einer großen Portion Angst gesegnet. Auch Trainer Meier erweckte den Eindruck dass er diesen Gegner sowas von fürchtet, dass er anscheinend alle motivierenden Worte an sein Team vergessen hatte. Schwach sein Interview nach dem Spiel. Noch schwächer seine Mannschaft. Ein 6:0 für Dortmund dass dem Zuschauer aber schöne Tore zeigte.

Was der eine Hesse miserabel machte, machte der andere Hesse umso besser. Die Eintracht scheint was vor zu haben, dieses Jahr. Zumindest zu Hause. Den Dauerkartenbesitzer wird es freuen. Erst Schalke zum Auftakt geschlagen und jetzt Leverkusen mit 2:1 besiegt. Es läuft zu Hause rund für die Eintracht. Dank des Pfostens, eines herausragenden Torhüters und einer gewissen „Kaltschnäuzigkeit“ die in der letzten Saison fehlte, kann man mittlerweile auch mal solche Spiele gewinnen.

Der klare 3:0 Sieg der Kölner gegen Freiburg läßt für die Domstädter auf „alte“ Zeiten hoffen. Neben der kurzfristigen Tabellenführung, erweckte der Sieg verdient die Hoffnung auf mehr.

Das 0:0 der Wolfsburger in Hoffenheim hingegen zeigte nur dass sehr viele gute Chancen ungenutzt blieben. Aber immerhin ein 0:0 der besseren Art mit einem Mario Gomez der bald zu großer Form aufläuft.

Der Wies`n Sieg der Bayern mit 3:1 gegen Ingolstadt zeigte wie ein David gegen einen Goliath auftreten muss um eventuell mal mehr wie 0 Punkte aus München mitzunehmen. Aber außer gut gespielt blieb nix zählbares hängen für Ingolstadt.

Der 2:0 Sieg der Berliner gegen Schalke zeigte wie schlecht die Schalker aktuell in Form sind. Weinzierl muss sich die kommenden Wochen warm anziehen wenn er hier vorhat die Saison auf Schalke regulär zu beenden. Bezeichnend das 1:0 in seiner Entstehung. Trabende Schalker Abwehrspieler schauen wie der Ball vorm überqueren der Außenlinie von bissigen Berlinern erobert wird. Die Quittung 0 Punkte nach 3 Spielen.

Was das Ergebnis der Mainzer in Augsburg mit 3:1 betrifft ist dies ok. Doch ganz Mainz muss sich für das brutale und bösartige Foul entschuldigen. Der Mainzer Jose Rodriguez war entweder deutlich übermotiviert oder er wollte seinen Gegenspieler vorsätzlich verletzen. Eine 14 cm lange offene Wunde bei der man den Schienbeinknochen anschauen kann, ist jetzt nicht das was man so erwartet bei einem Spiel. Gute Besserung  Dominik Kohr. Eine rote Karte reicht eigentlich gar nicht dafür. Hoffen wir dass dieser Spieler nicht so schnell ins Team der Mainzer zurückkehrt. Eigentlich wäre eine Sperre gerecht, die so lange geht, bis Kohr wieder genesen auf den Platz zurückkehrt. Auch werden die Mainzer dieses Foul intern hoffentlich nicht ungeahndet lassen. (taa)

2. Spieltag – Was wäre wenn ein Spiel nur 80 Minuten ging ?

Nach der Länderspielpause ging es am Freitag endlich wieder mit dem Bundesliga-Alltag weiter.Auffällig war an diesem Spieltag neben einem dramatischen Spiel in Mainz gegen Hoffenheim noch die Erkenntnis dass die Tabelle ganz anders aussehen könnte wenn man nur 80 Minuten spielen würde.

Angefangen mit dem 0:2 Sieg der Bayern auf Schalke, der Niederlage der Eintracht in letzter Minute in Darmstadt, dem 3:1 Sieg der Freiburger gegen Gladbach, der Last-Minute-1:0 Sieg der Leipziger gegen Dortmund und auch Ingolstadt kassierte in der 86 Minute den alles entscheidenden 0:2 Treffer gegen die Hertha aus Berlin, der die Partie endgültig entschied.

Bis auf Wolfsburg gegen Köln, die wahrscheinlich auch 300 Stunden hätten spielen können, ohne ein Tor zu erzielen, und der Auswärtssieg der Augsburger gegen Bremen fielen jeweils entscheidende Treffern in den letzten Minuten der anderen 7 Partien.

Wie sich ein Spiel noch drehen kann, zeigte Hoffenheim in Mainz. Nach einem 1:4 Rückstand zur Pause, schafften die Kraichgauer doch noch den Ausgleich zum 4:4 Endstand. Schön dass es doch immer wieder solche Spiele gibt, in denen sich eine Partie von einer zur nächsten Halbzeit komplett ändern kann, egal wer daran beteiligt ist. Nach dem Platzverweis des Mainzers Bussmann gab es für die TSG kein Halten mehr. Und im Gästeblock muss es streng gerochen haben – doch dazu morgen mehr.

Unbedingt zu erwähnen ist der finnische Stürmer Joel „Danger“ Pohjanpalo –  der im wahrsten Sinne des Wortes, kam – sah – und siegte. Ein Hattrick nach seiner Einwechslung  innerhalb von 15 Minuten bescherten den Leverkusener einen verdienten Heimsieg gegen den HSV. „Danger“ ( wegen der Ähnlichkeit zum Fack Ju Göhte Darsteller) Pohjanpalo liegt jetzt gleichauf mit Robert Lewandowski in der Torjäger-Liste. Zwar zu früh um zu sagen dass es am Ende der Saison genauso ist aber doch interessant. Gut das ein Spiel doch über mindestens 90 Minuten geht sonst hätten wir doch glatt 7 Tore weniger gesehen, gut auf die 2 Tore der Bayern hätten wir verzichten können – der Spannung wegen(taa).

Start in die neue Saison – Alles wie immer und die Spreu trennt sich doch wie immer recht früh vom Weizen

Der 1. Spieltag der neuen Saison ist rum, und irgendwie ist wieder alles beim Alten. Die Münchner Bayern dominieren schon jetzt wieder deutlich die Liga mit einem klaren 6:0 gegen den Abstiegskandidat aus Bremen. Viktor Skripnik steht jetzt schon wieder mit dem Rücken zur Wand, wie ein Hetero im Gay-Club. Die kommende Partie nach der Länderspielpause gegen Augsburg könnte schon seine letzte auf der Bank der Werderaner sein. Ein paar Euro Gewinn scheinen möglich wenn man bei den Buchmachern auf ihn tippt für die erste Trainerentlassung der Saison.

Da wir gerade im Norden sind ist der Weg zum HSV ja nicht weit. Ach welch Ambitionen hatte doch der Club und welch magere Leistung zeigte der HSV wieder gegen die Ingolstädter. Erneut scheint eine Relegationsteilnahme in greifbarer Nähe, nach diesem Auftritt. Solange der würdige Nachfolger von Heiko Westermann in Form von Dennis Diekmeier spielt muss man sich keine Sorgen um den HSV machen,  dass er mal im oberen Drittel der Tabelle landen könnte.

Ein anderer Traditionsverein hat gezeigt wie es besser geht und kann in dieser Saison vielleicht etwas mehr bieten wie in der abgelaufenen Runde. Die Eintracht aus Frankfurt hat in einer guten Begegnung die Schalker knapp aber verdient besiegt. Auf Grund einer sehr guten ersten Hälfte, konnte Schalke seine Tradition in Auftaktpleiten beibehalten. Ein besonderer Gruß geht an den neuen Schalker Trainer – “ Und läuft gut, oder?“

Einen Gruß der auch nach Augsburg geht an den Shootingstar unter den Trainern aus der letzten Saison. Neben Skripnik wird Dirk Schuster auch ein möglich Anwärter auf eine vorzeitige Entlassung werden können. Es wird sich zeigen ob er wirkliche Qualitäten hat um ein solch „großes“ Team wie Augsburg besser und erfolgreicher führen zu können wie das „kleine“ und vor allem arme Darmstadt. Eine vorzeitige Entlassung wäre jetzt nichts,  was viele Fans traurig stimmen würde.  Ebenso ein abtauchen in irgendeine untere Spielklasse – auf Dauer. Da war wenig von Spielphilosophie bei den Augsburgern gegen Wolfsburg zu erkennen. Ein klarer Sieg für Wolfsburg mit dem Unruhe-Herd Julian Draxler. Kleiner verdorbener Draxler. 22 Jahre alt und stiftet im Verein Unruhe bis zum geht nicht mehr. Wechselgerüchte über Wechselgerüchte ranken sich um ihn. Jetzt sind gerade 75 Mio von Paris im großen Lostopf. Es ist an der Zeit dass sich Klaus Allofs ihn mal richtig zur Brust nimmt. Es geht nun schon seit 2 Jahre dass Draxler selbst ständig einen Wechsel forciert bzw kein Bekenntnis zu seinem jetzigen Arbeitgeber abgibt. So etwas wollen wir nicht von jungen ambitionierten Spielern. Jogi könnte auch mal was sagen.

Ansonsten war alles soweit normal. Abstiegskandidat Nummer eins Darmstadt 98 hat in Köln die erste Saisonniederlage einkassiert. Die beiden Privatvereine von Hopp und Mateschitz trennten sich schiedlich, friedlich 2:2 und Freiburg muss gegen die Europapokal – Nieten aus Berlin eine gemeine Niederlage in allerletzter Minute hinnehmen.

Bayern wird dieses Jahr zwei Verfolger haben. Neben den Dortmundern wird die andere Borussia aus Mönchengladbach den Bayern hoffentlich Schwierigkeiten bereiten und die Saison mit etwas mehr Spannung versehen. Die Dortmunder haben sich gut verstärkt und sind bisher gut dabei – und das alles ohne Mario Götze. Der hoffentlich auch noch irgendwann mitspielen darf. Aber das Phänomen sind die Gladbacher. Aus den Fohlen sind richtige Rennpferde geworden. Was der Max Eberl da in den letzten Jahren in der Kaderplanung getrieben hat, ist nur vergleichbar mit einem Uli Hoeneß in den besten Jahren ( also nicht die drei letzten ).  Man muss hier echt den Hut ziehen und hofft dass die Gladbacher auch dieses Jahr wieder die Bayern ärgern können.(taa).

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