Dembélé wo warst du nur ?? – Fördern Neymar`s Millionen komisches Verhalten ?

Dortmunds Juwel Ousmane Dembélé fehlte unentschuldigt im Training, musste ich heute aus dem Radio entnehmen. Sofort ging es mir wie Trainer Peter Bosz und ich machte mir Sorgen. Ist etwa der kleinen französischen Dribbelperle etwas geschehen? Eine Entführung? Bilder schossen mir in den Kopf wie er gefesselt mit dicken Seilen auf einem alten Holzstuhl in einem dunklen Kellerverlies sitzt. Ein Kugeschreiber ragt ihm aus dem Mund, während ihm Barca Präsident Josep Bartomeu einen Vertrag vor die Nase hält den er unterschreiben soll. Dembélé`s schwarz-gelbes Trikot ist nass von Tränen und Angstschweiss. Ständig schüttelt er den Kopf und nuschelt „No Senor“ . Aus der Ecke des Raumes nähert sich ein katalanischer Folterknecht mit einer Meerschweinchenfrisur in Gestalt von  Carlos Puyol. Langsam leert dieser 120 Mio € in kleinen Münzen über dem armen und wehrlosen Dembélé aus. Voller Verzweiflung bewegt Ousmane langsam den Stift übers Papier. Mit seinem fast unleserliches Gekritzel besiegelt er einen neuen 5 Jahres Vertrag bei den Katalanen.

Aber eigentlich, höre ich dann aus dem Radio,  hat er nur das Training geschwänzt, mal nen Tag vor der Playstation verbracht und ein bisserl „easy going“ gemacht. Ist ja auch verdammt anstrengend wenn man jeden Tag für 2 Stunden was machen muss und dann auch noch Fußball — langweilig. Sicherlich hat er es nur vergessen dass heute Training ist – das kann vorkommen. Sind wir doch mal ehrlich – Wem von uns ist das nicht schon morgens passiert. Da ist man oft so beschäftigt mit Zeitung lesen, neue Medien durchforsten,  Morgenmagazin schauen usw, und schon ist 17.00 Uhr und man hat ganz vergessen zur Arbeit zu gehen. Das Dembélé mit der Aktion Druck auf die Verantwortlichen beim BVB ausüben wollte um die Freigabe für seinen Wechsel zu Barcelona zu bekommen, kann man sich  ja gaaaaar nicht vorstellen. Da Watzke und Zorc wissen wie wichtig Erholung und Regeneration ist,  haben sie dem Franzosen gleich mal bis nach dem kommenden Wochenende frei gegeben.

Dembélé einer von mittlerweile vielen Profis die man nicht unbedingt als Vorbild bezeichnen kann. Vorbilder der neuen Generation denen das Geld zu den Ohren rausquillt und die immer öfters denken am längeren Hebel zu sitzen. Solange es Vereine wie Barcelona oder Paris gibt, ( Hallo Herr Draxler – wie war das damals bei Ihnen ?) die solche ein charakterloses Verhalten fördern, solange werden wir auch immer wieder solche Typen erleben.

Was kann man da tun als Verein? Wir vom Fussballphilosoph.de haben einen Lösungsansatz – Spieler bockt rum, Spieler geht nicht ins Training, gibt Pressekonferenzen im Valencia Trikot usw. – Priorität 1. Verkaufen zum bestmöglichsten Preis. Jedoch eine Rückholung auf Leihbasis für ein weiteres Jahr einbauen. Bedeutet der Spieler wird offiziell verkauft, aber muss doch bleiben.  So aber jetzt kommt Lerneffekt. Training nur noch mit der Reserve oder der Damenmannschaft, Fahrten zu den Auswärtsspielen mit dem Ziehharmonika-Bus ohne Bordtoilette und das allerschönste ist der 1A Stehplatz im Ultrablock der eigenen Fans mit den besten Szenen der Vertragsunterzeichnung in der Halbzeit auf dem Videowürfel, und das mindestens 18 mal in der Saison.

Wäre ne Möglichkeit dass manch einer mal drüber nachdenkt ob Fußball und das ganze drumherum nicht doch aus viel viel mehr Menschen besteht wie nur einem Manager und einem Bankberater.(taa).

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