Der 3. Spieltag – Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf – Skripnik hat sich nicht festgehalten

Der 3. Spieltag – Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf !

Viktor Skripnik räumt gezwungenermaßen seinen Stuhl nach der Pleite der Bremer gegen die Gladbacher Fohlen. Ein deutliches 4:1 macht desolate Bremer zu einem direkten Abstiegskandidaten. Zu früh für so eine Prognose ? Nein, nicht nach diesem erneut schwachen Auftritt. Aber immerhin bescherte Serge Gnabry den Zuschauern ein Tor des Monats.

Und wenn man das Spiel des HSV gegen eine muntere und agile Elf aus RB Leipzig sieht , haben wir schon die nächste Elf die das Abstiegsgespenst verscheuchen muss. Und mit Bruno Labbadia den nächsten Trainer, der einem beim Wettbüro ein paar Euro bringen kann. 4:0 der Sieg der Leipziger gegen hoffnungslos überforderte Hamburger.

Für den Auftritt der Darmstädter in Dortmund fehlen einem die Worte. Es fällt einem nur der Slogan ein “ Sind sie zu stark, bist du zu schwach“. Genauso ging es den Darmstädtern. Überfordert, falsch eingestellt und mit einer großen Portion Angst gesegnet. Auch Trainer Meier erweckte den Eindruck dass er diesen Gegner sowas von fürchtet, dass er anscheinend alle motivierenden Worte an sein Team vergessen hatte. Schwach sein Interview nach dem Spiel. Noch schwächer seine Mannschaft. Ein 6:0 für Dortmund dass dem Zuschauer aber schöne Tore zeigte.

Was der eine Hesse miserabel machte, machte der andere Hesse umso besser. Die Eintracht scheint was vor zu haben, dieses Jahr. Zumindest zu Hause. Den Dauerkartenbesitzer wird es freuen. Erst Schalke zum Auftakt geschlagen und jetzt Leverkusen mit 2:1 besiegt. Es läuft zu Hause rund für die Eintracht. Dank des Pfostens, eines herausragenden Torhüters und einer gewissen „Kaltschnäuzigkeit“ die in der letzten Saison fehlte, kann man mittlerweile auch mal solche Spiele gewinnen.

Der klare 3:0 Sieg der Kölner gegen Freiburg läßt für die Domstädter auf „alte“ Zeiten hoffen. Neben der kurzfristigen Tabellenführung, erweckte der Sieg verdient die Hoffnung auf mehr.

Das 0:0 der Wolfsburger in Hoffenheim hingegen zeigte nur dass sehr viele gute Chancen ungenutzt blieben. Aber immerhin ein 0:0 der besseren Art mit einem Mario Gomez der bald zu großer Form aufläuft.

Der Wies`n Sieg der Bayern mit 3:1 gegen Ingolstadt zeigte wie ein David gegen einen Goliath auftreten muss um eventuell mal mehr wie 0 Punkte aus München mitzunehmen. Aber außer gut gespielt blieb nix zählbares hängen für Ingolstadt.

Der 2:0 Sieg der Berliner gegen Schalke zeigte wie schlecht die Schalker aktuell in Form sind. Weinzierl muss sich die kommenden Wochen warm anziehen wenn er hier vorhat die Saison auf Schalke regulär zu beenden. Bezeichnend das 1:0 in seiner Entstehung. Trabende Schalker Abwehrspieler schauen wie der Ball vorm überqueren der Außenlinie von bissigen Berlinern erobert wird. Die Quittung 0 Punkte nach 3 Spielen.

Was das Ergebnis der Mainzer in Augsburg mit 3:1 betrifft ist dies ok. Doch ganz Mainz muss sich für das brutale und bösartige Foul entschuldigen. Der Mainzer Jose Rodriguez war entweder deutlich übermotiviert oder er wollte seinen Gegenspieler vorsätzlich verletzen. Eine 14 cm lange offene Wunde bei der man den Schienbeinknochen anschauen kann, ist jetzt nicht das was man so erwartet bei einem Spiel. Gute Besserung  Dominik Kohr. Eine rote Karte reicht eigentlich gar nicht dafür. Hoffen wir dass dieser Spieler nicht so schnell ins Team der Mainzer zurückkehrt. Eigentlich wäre eine Sperre gerecht, die so lange geht, bis Kohr wieder genesen auf den Platz zurückkehrt. Auch werden die Mainzer dieses Foul intern hoffentlich nicht ungeahndet lassen. (taa)

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