Der 6. Spieltag – KungFu Modeste läßt Köln jubeln – und den Rest der Liga

Der 6. Spieltag – KungFu Modeste läßt Köln jubeln

Wie Eric Cantona zu seinen besten Zeiten, kickt Anthony Modeste den 1.FC Köln zu einem Punkt bei den, für deutsche Mannschaften, fast unschlagbaren FC Bayern. 1:1 hieß es am Schluß , nachdem der neue Goalgetter Kimmich die Führung für die Bayern erzielte. Wunderbar der Ausgleich der Kölner. Artistisch und elegant befördert Modeste das „Leder“ mit einem gekonnten Kick ins Netz – sozusagen ein eingesprungener Modeste. Fast hätten die Kölner noch den Sieg mit nach Hause genommen, wenn Zoller in der Nachspielzeit das Ding nicht knapp am Tor vorbeigeschossen hätte. Im Gegensatz zum Oktoberfest gab es diesmal keine Einlaßkontrolle in Neuers Kasten. Alle Fans freuen sich über den Punktverlust, mit Ausnahme der Bayern.

Und was macht Arjen Robben?  – ein gutes Spiel – dann musste er verletzt raus. Wie im letzten Bericht angekündigt. Nach der Verletzung ist vor der Verletzung.

2 Punkte verloren und doch irgendwie gewonnen. Es ist doch immer das gleiche mit den Bayern.

Sämtliche Verfolger mit Ausnahme von RB Leipzig und Hertha BSC konnten keinen Boden gut machen. Dortmund bekommt beim 2:0 gegen Leverkusen die Grenzen aufgezeigt und Tuchel pienst über die doch harte Gangart der Bayer-Elf gegen den BVB. Klar war es hart was Leverkusen in manchen Szenen zeigte und Charles Aranguiz hatte Glück, dass er nach seinem harten Einsteigen gegen Ginter, mit Tritt der Stollen auf den Oberarm und danach noch auf`s Auge (Autsch),  nicht vorzeitig vom Platz musste. Aber was nützt es.  21:7 hieß die Foulstatistik von Thomas Tuchel analysiert in der PK nach dem Spiel und er war ziemlich angefressen. Bayer zeigte Dortmund die Grenzen und gewinnt verdient.

Gladbach geht unter in Schalke und kann auch keinen Nutzen aus dem Unentschieden der Bayern ziehen. Der Sieg der Schalker war innerhalb von 6 Minuten unter Dach und Fach und die „Fohlen“ ließen alles ohne große Gegenwehr über sich ergehen. Schalke ist aufgewacht. Nach dem Sieg unter der Woche gegen Salzburg wurde der Schwung auch in die Bundesliga mitgenommen und ein klarer und verdienter Sieg eingefahren.

RB Leipzig lehrt der Liga das Fürchten. Erinnerungen werden wach an Kaiserslautern als die nach dem Aufstieg direkt Deutscher Meister wurden. Noch kann man sich als Fan weder mit diesem Gedanken noch mit RB Leipzig anfreunden, aber was im Osten der Republik los ist, muss aufhorchen lassen. 2:1 Sieg gegen Augsburg und dazu noch gut gespielt. Platz 5 in der Tabelle mit 12 Punkten – der beste Aufsteiger bisher in Liga 1. Schauen wir welche Kaninchen Hasenhüttl und Rangnick noch aus dem Hut zaubern.

Gisdol`s erstes Spiel mit dem HSV endet wie die Partien unter Bruno Labbadia – mit einer Niederlage. Gegen Berlin hatte der HSV phasenweise etwas Pech, aber da der HSV der aktuelle Slapstick-Verein der Liga ist fällt dies nicht ins Gewicht. Alleine die Auswahl der Trikots lässt einen beim ersten Blick zusammen zucken. Doch der Hertha war es egal und Ibisevic mit Doppelpack macht die 2:0 Niederlage des HSV perfekt.

Ingolstadt verliert zu Hause gegen Hoffenheim. Ingolstadt könnte der erste Absteiger werden dem es gelingt abzusteigen ohne dass es jemand bemerkt. Die spielen immer ganz brauchbar und verlieren. Die 1:2 Niederlage gegen Hoffenheim bringt Tabellenplatz 17 ein.

Das 2:2 der Darmstädter gegen Werder Bremen war doch ein ziemlich vorhersehbares Ergebnis. Beide wollten gewinnen blieben aber meist beim Ansatz stecken. Darmstadt spielte gefällig, Bremen unauffällig. Dank der 4 Punkte in den letzten 3 Spielen gibt es jetzt einen neuen Chef-Trainer in der Bundesliga.  Alexander Nouri heißt er und ist nach dem Spiel vom Interims-Coach zum Chef-Coach bei Werder aufgestiegen. Wieder einer der richtig Feuer an der Außenlinie gibt.

Soviel Feuer wie die beiden Trainer, die sich am Samstag in Freiburg an der Außenlinie rumtrieben.

Streich und Kovac gaben alles um ihre Mannschaft zum Sieg zu treiben. Gelangt hat es letztendlich dann nur für Freiburg. 1:0 Heimsieg gegen Frankfurter die wieder einmal gezeigt bekommen haben dass Alex Meier leider nicht alles richten kann. In der Partie war richtig Dampf und eine Punkteteilung wäre ok gewesen. Aber so muss sich die Eintracht eingestehen dass in der Partie mehr drin gewesen wäre und  Freiburg  eine Macht im heimeligen Stadion ist, die jeder Mannschaft Punkte abnehmen kann.

Und da war noch Wolfsburg gegen Mainz. Das Ergebnis sagt alles 0:0 – und das war keines der besseren Sorte. Also schnell vergessen(taa).

 

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