Heute aus der Serie – Die Favoriten bitten zum Tanz – Teil 1 BELGIEN

Das Königreich Belgien, ein Land dass für frittierte Kartoffelstücke und große Radfahrer  bekannt ist. Naja und mit Europa und der EU haben die auch ziemlich viel zu tun. Eigentlich schwer zu glauben welch feine Spieler Belgien auf Europas  Top-Clubs in den vergangenen Jahren verteilt hat.

In der aktuellen Weltrangliste belegt  Belgien Platz  2 hinter Argentinien.

Von Thibaut Courtois , Kevin de Bruyne, Eden Hazard, Marouane Fallaini, bis hin zu Jürgen Klopps Torgaranten  Divock Origi und Christian Benteke sowie Evertons Romelu Lukaku haben die Belgier eine Nationalmannschaft gespickt mit Stars. Die Durststrecke die der belgische Fußball zwischen den Jahren 2002 – 2014 durchgemacht hat ist vergessen und man hat die Zeit genutzt um eine neue und überaus talentierte Mannschaft um den Schalker UEFA Pokal Held Marc Wilmots und Paul van Himst zu formen und zu finden. Was bisher sehr gut funktioniert hat.

Belgien bei der WM 14 in Brasilien als Geheimfavorit gestartet, schafften es jedoch nicht den Mitfavorit Argentinien im Viertelfinale zu schlagen, und somit schieden die roten Teufel frühzeitig aus dem Turnier aus.  Vielleicht nicht schlecht und heilsam um selbst zu erkennen, dass es mehr braucht für einen Titel wie nur sehr gute Einzelspieler.

Die Offensive um Kevin de Bruyne  ist der Paradebereich der Belgier und wesentlich stärker als der Abwehrverbund . Gerade hier wird sich mit das Fehlen von Vincent Kompany bemerkbar machen. Zusätzlich ist Thomas Vermaelen angeschlagen und noch nicht 100% fit.

Aus der Qualifikation gingen die Belgier als Gruppensieger vor Wales hervor, mit insgesamt 7 Siegen, 2 Unentschieden und einer Niederlage.

In der Gruppe E müssen die Belgier schon zu Beginn hellwach sein. Mit Italien , Irland und Schweden haben die Belgier eine der schwersten Vorrundengruppen erwischt.  Alle diese Gegner könnten ein Stolperstein für Belgien werden.

Die Erfahrungen die das belgische Nationalteam bisher bei Europameisterschaften sammel durften waren im Vergleich zu den anderen Favoriten mäßig. 1972 im eigenen Land konnte man den dritten Platz belegen. 1980 gegen Deutschland in Italien wurde man im Finale von Horst Hrubesch und dem deutschen Team bezwungen. Ansonsten war bei den Endrunden 1984 in Frankreich und 2000 im  eigenen Land in der Vorrunde Schluss.

Und falls alles normal läuft könnte man im Viertelfinale auf Deutschland treffen. Die Bilanz für die Belgier ist  äußerst miserabel. Bei 25 Partien wurden 20 verloren, 1 Unentschieden und 4 Siege wobei der letzte Sieg der Belgier aus dem Jahre 1954 ist und bei den 3 anderen Siegen gab es bei uns noch einen Kaiser. Also ich meine einen richtigen – nicht den Franz.

Belgien ist kein Geheimfavorit mehr auf den Titel sondern kann mittlerweile berechtigte Ansprüche stellen. Aber ob das Team schon soweit ist um die etablierten Mannschaften zu besiegen wird die Endrunde zeigen. Belgien heiß wie Frittenfett oder nur ranzig? (taa)


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