Jogi macht weiter – Russland wir kommen und wollen erstmal den CONFED-Cup

Letzte Woche gab Jogi Löw seine weitere Zusammenarbeit bis 2018 zur WM 2018 in Russland bekannt. Ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Teams um auch zukünftig weiter erfolgreich zu sein und vor allem auch mal den CONFED Cup 2017 zu holen.

Ernsthaft hat man über keinen neuen Bundestrainer nachgedacht. Es fällt einem zur Zeit auch keiner ein wenn man einen Nachfolger vorschlagen sollte. Außer natürlich Lothar Matthäus, der es sich vorstellen könnte, oder Christoph Daum, dem der DFB es mal vor langer Zeit versprochen hatte dass er es wird, oder Paul Breitner, der Bundestrainer für einen Ta. Nach 2018 könnte man eventuell über Jürgen Klopp nachdenken, aber den wollen wahrscheinlich die Bayern als Ancelotti Nachfolger haben.

Sind wir ehrlich wer hätte es gedacht, als Jogi Löw mit Jürgen Klinsmann die Nachfolge von Rudi Völler 2004 antrat. Nur bekannt als VfB Trainer und in Karlsruhe, machte er noch neben seinen 2 Türkei-Stationen noch einen als Entwicklungshelfer in Österreich, bevor er von Jürgen Klinsmann in den Trainerstab für die WM 2006 geholt wurde. Mittlerweile ist es eine Erfolgsgeschichte die Löw mit der Nationalmannschaft schreibt, die vorher noch kein anderer Nationaltrainer schaffte. Ausnahme ist da nur der Mann mit der Mütze, Helmut Schön, dem es gelang 72 und 74 beide Titel zu holen. Mit insgesamt einen Weltmeistertitel 2014, eine Finalteilnahme bei der EM 2008 und ansonsten immer unter den letzten 4, hat Löw eine Vita die seines gleichen in der Welt sucht.

Klar hat er Kritiker die über taktische Dinge, über Spielernominierungen uvm, einfach alles besser wissen wie er. Doch er gibt Fehler zu, wie z.B. 2012 im Spiel gegen Italien mit falscher Taktik, und er lernt daraus, wie 2016 gegen Italien. Seine Nominierungen passen und er weiss wem er zu einem Turnier mitnehmen muss und wer ihm Perspektiven auch für die Zukunft bietet.

Besonders gefreut hat es einen dass er an Lukas Podolski und Mario Götze festgehalten hat obwohl beide sehr stark in der Kritik gestanden haben. Einzigst im Spiel gegen Frankreich hätte man sich im Rückblick gewünscht dass er lieber Poldi gebracht hätte anstatt Mario Götze.

Poldi und Löw verbindet eine große gemeinsame Zeit im Nationalteam und es zeigt auch eine gewisse Dankbarkeit von Seiten Löw gegenüber Podolski wenn er ihn zu einem Turnier mitnimmt obwohl Poldi „nur“ in der Türkei spielt. Doch wenn man sieht welch gute Saison er spielte, war seine Nominierung gerechtfertigt.

Jogi Löw kann auch zukünftig aus dem „vollen“ schöpfen und eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen. Nach „dunklen“ Jahren unter der Ära Erich Ribbeck und unter Rudi Völler haben wir jetzt keine Sorgen was den Nachwuchsbereich betrifft. Auch wenn die U19 EM komplett in die Hose ging. (taa)

Leave your comment

%d Bloggern gefällt das: