Kevin Prince Boateng wechselt die Branche und verkauft Bürobedarf

Da hat doch eine große deutsche Sportzeitung ein Interview mit Kevin Prince Boateng gemacht, in dem der Prinz tatsächlich sagte dass er Schalke 04 seinen „Stempel“ aufgedrückt hat. Allein dass schon eine große Sportzeitung ein Interview mit ihm macht ist schon ein Witz und unnötig. 11 Freunde hat da treue Abonnenten verloren da die zwei Storys über ihn innerhalb von 6 Monaten brachten.

Doch da musste doch mal schnell das Internet durchforstet werden , ob der sich an Selbstüberschätzung leidende Ghanaer,  der legitime Nachfolger von „Katsche“ Schwarzenbeck ist, welcher mit seinem Kiosk jahrelang die Geschäftsstelle von Bayern München mit Büroartikel versorgte.

Aber nein der Prinz meinte dass irgendwie anders und ist somit ein echter Brüller. Tatsächlich bezog er diese Aussage auf seine Zusammenarbeit mit Schalke 04. Und irgendwie stimmt es ja. Er hat einen bleibenden Eindruck auf Schalke hinterlassen. Negativ zwar, aber bleibend. Der einzigste Boateng der im Fußball seine Spuren hinterlässt ist sein kleiner Bruder. Kevin Prince hingegen hinterlässt Narben, Wunden, blaue Flecken und enttäuschte Fans.

Außer viel Kosten hatte doch keiner Spaß an ihm auf Schalke. Boateng ist einer der schlimmsten Treter den es gibt. Jeder Wechsel von ihm ins Ausland muss in den deutschen Stadien gefeiert werden. Was er auf dem Platz macht ist immer Absicht und war noch nie Zufall.

Die Liste seiner verletzten Gegenspieler ist lang. Denken wir an Michael Ballack vor der WM 2010.

Denken wir an die Autospiegel die er mit Patrick Ebert abgetreten hat nach einer durchzechten Nacht und dafür 56.000 € zahlen musste, dass das Verfahren eingestellt wurde. Denken wir an den Kung-Fu Tritt 2009 gegen Hasebe der mit Rot belohnt wurde und, und, und.

Es scheint als wäre er gerne ein Typ wie Arturo Vidal – ein Krieger, wie Vidal oftmals bezeichnet wird. Doch Prince Boateng ist halt nur Prince Boateng.  Über seine fußballerischen Fähigkeiten scheint es keine Diskussionen zu geben, da soll er wirklich welche besitzen. Doch menschlich und sozial scheint es da anders auszusehen und somit ist er unfähig ein besserer Spieler zu werden und seine Möglichkeiten zu nutzen.

Bei manch anderem würde man sagen: “ Schade dass er das nicht gebacken bekommt “ – bei Kevin Prince Boateng sagt man nur – „Egal“  denn eigentlich interessiert sich in Deutschland doch niemand für einen solchen Spieler.

Auf Schalke wird man sich nur ungern an ihn zurückerinnern , da er einfach nur ein Ladenhüter war den keiner mehr wollte.

Und nun steckt er in UD Las Palmas. Hat auch schon ein Tor im ersten Spiel gemacht und freut sich auf seine Aufgaben diese junge und unerfahrene Mannschaft zu führen. Da kann er dann wieder seinen Stempel draufdrücken. Hoffentlich hat er diesmal ein Stempelkissen dabei – in Schalke muss er es vergessen haben. (taa)


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