„Magath Light“ zurück beim HSV während der VfB immer noch für Überraschungen gut ist – und was macht Mehmet?

Was war das doch für eine Aufregung im Trainerkarussell der Bundesliga. Der HSV entlässt Markus Gisdol und holt dafür postwendend Bernd Hollerbach. Ein alter Bekannter beim HSV in seiner aktiven Zeit bekannt für wenig Technik aber mit einem guten Gespür versehen Ball und Gegner passend zu bearbeiten. Die Holleraxt ist zurück. Dass er aktuell 2 Arbeitsverträge besitzt kümmert eigentlich niemanden. Seit Monaten ist er bei den Würzburger Kickers wegen anhaltender Erfolgslosigkeit freigestellt. Und jetzt darf er trotz ungekündigtem Arbeitsverhältnis mal schnell beim HSV anheuern.  Ablöse für Würzburg ? Fehlanzeige bisher. Hut ab vor dem HSV, man schafft es doch immer wieder, sich mit so einem Theater Unruhe ins Haus zu holen. Es war genügend Zeit dass Vertragsverhältnis von Hollerbach mit den Würzburgern zu klären. Ob er der passende Trainer für die Bundesliga-Lachnummer der letzten Jahren ist, wird sich zeigen. 1 Punkt hat er schon geholt. Auch wenn es Abseits war. Vielleicht schafft er es ja.

Und beim VfB Stuttgart? Die haben ja alle überrascht. Verschwörungstheoretiker glaubte an eine lang angelegte Kampagne von Mehmet Scholl um auf einen der Trainerstühle in Hoffenheim, Schalke oder Stuttgart zu kommen. Seine öffentliche Kritik gegen die Schar der Jungtrainer, die einem so alten und erfahrenen Trainerfuchs wie dem Mehmet einfach einen Chef-Trainerposten in der Bundesliga wegnehmen. Stichwort „Laptoptrainer“. Keine Erfahrung, keine Ahnung und nur Einheitsbrei aus der Trainerakademie. Doch weit gefehlt. Nicht Mehmet sondern Tayfun Korkut bekam den Job in Stuttgart und somit sogar ein gebürtiger Stuttgarter. Dieser darf jetzt den Versuch starten aus den bisherigen 20 Punkten seines Vorgängers Hannes Wolf nochmal soviel zu holen um den Klassenverbleib zu sichern. Korkuts Weg ist nicht unbedingt von großen Erfolgen gekrönt. Bei Hannover nach einer guten Saison in der darauffolgenden entlassen. In Kaiserslautern selbst die Reißleine gezogen und in Leverkusen nur ein Engagement für 3 Monate. Korkut ist irgendwie ein Trainer den man nicht wahr nimmt und man fragt sich „Wer ist das und wie kam der an den Job?“ Eigentlich wie auch bei Markus Gisdol. Man wird leicht schläfrig bei TV-Interviews. Was aber nichts über die Qualität als Trainer der genannten Personen aussagen soll. Und Mehmet ?? Nach Abgang als sog „TV-Experte“ ist er auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Und da auch Carsten Flöter nicht mehr so aktiv in der Lindenstraße ist, kann Mehmet hier auch nicht mehr auf einen Job als Körperdouble hoffen. Diesmal hat es noch nicht geklappt mit einem Trainerjob aber irgendwann darf er vielleicht mal ein Team leiten, dann kann er richtige Kerle formen. Hat es ja immerhin schon bis zur U23 geschafft als Trainer. (taa).


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