Oh Captain, mein Captain – „Schweini“ verabschiedet sich aus der Nationalelf

Ein Großer des deutschen Fußballs tritt heute ab – Kapitän Bastian Schweinsteiger gibt im Spiel gegen Finnland seinen Abschied aus der Nationalelf. 121 Länderspiele hat er dann erreicht und Lothar Matthäus wird leise aufatmen,  denn Loddar bleibt somit Rekordnationalspieler mit seinen 150 Einsätzen im DFB Dress.

Was hat uns doch Bastian Schweinsteiger in seiner langen Karriere schöne und auch schlimme Momente beschert egal ob beim FC Bayern oder bei der Nationalelf. Unvergessen sein Auftritt im Endspiel 2014 als er blutüberströmt seinen letzten Hautfetzen für diesen Titel gab. Unvergessen für alle Dortmunder sein kleiner Song denn er in fröhlicher Runde über alle Dortmunder trällerte. Da das ganze auch noch aufgezeichnet wurde und es im Netz war musste er sich danach aber mächtig dafür entschuldigen. Schlimm sein Elfmeter im Champions League Endspiel „dahoam“ gegen Chelsea an den Pfosten der letztendlich den Titel für die Destruktivkicker von der Insel bedeutete.

Einst ein junger „Heißsporn“ und zusammen mit Poldi ein Synonym für den Wandel zum besseren Fußball  in der Nationalmannschaft, wurde er zu Beginn seiner Karriere bei den Bayern des Öfteren von Uli Hoeneß auf die Seite genommen. Auch als er damals einen Familienausflug mit seiner „Cousine“ machte um den Feuchtbereich in der Bayern Kabine näherer Betrachtung zu unterziehen. Ob er im Gegenzug einen anderen Feuchtbereich sehen durfte wurde bisher nie bekannt.

Unter Louis van Gaal startete Schweinsteiger dann aber richtig durch und wurde letztendlich die Schaltzentrale im Bayern Spiel und in der Nationalelf und erreichte,  das für alle, egal ob Bayernfan oder nicht, unvergessene Triple. Anerkennung von allen Seiten für diese lange und bedeutende Karriere.

Und dass er was geleistet hat zeigt die Teilnahme an 7 großen Turnieren, 8 deutsche Meisterschaften, Champions League Titel und über allem thront der WM Titel 2014 in Brasilien.

Eine lange Verletzungspause in der abgelaufenen Saison kostete uns den EM Titel, der mit einem Schweinsteiger in Bestform realistischer gewesen wäre.  Als er übergewichtig nach langer Verletzung gegen die Ukraine im Vollsprint über den Platz spurtete um vorne ein zu netzen fragten sich einige Zuschauer „Wer war der Dicke?“. Doch man freute sich mit ihm.

Und jetzt geht wieder einmal ein Großer von der Bühne.

Die Portugiesen wird es freuen, denn jedesmal wenn Schweinsteiger bei einer WM oder EM gegen Portugal antrat, haben die die Kiste vollbekommen.  Und Mourinho wünschen wir für den Umgang mit Schweinsteiger ein Furunkel am Hintern so groß wie die Tennisbälle von Ana Ivanovic-Schweinsteiger. (taa).


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