Grindelbär – wie lange noch?. Mesut Özil fühlt sich mit dem Adler nicht mehr wohl.

Es rauschte letzte Woche durchgängig im Blätterwald.

Mesut schaffte es in 3 Tweets, sein Foto mit dem türkischen Präsidenten, seinen Rücktritt aus der Nationalelf und wie schlimm er doch vom DFB behandelt wurde, zu erklären. Und nun geht es wieder los. Jeder hat etwas zu dem Thema Fußball und Integration zu sagen. Ob Uli Hoeneß, ob Heiko Maas, ob ein türkischer Minister für „Allah-weiss-was“ für ein Amt. Einfach alle. Auch wir.

Mesut Özil hat keine berauschende WM gespielt. Dass er als Sündenbock abgestempelt wird ist nachvollziehbar. Er war derjenige von den noch vorhandenen Weltmeister der am schlechtesten war und nie in der Lage war Impulse zu geben. Also eigentlich das was man von ihm erwartete. Aber eigentlich hat er sich ja selbst zum Sündenbock gemacht. Sein Verhalten und seine Reaktion zu dem Erdogan Foto Shooting war jämmerlich. Erwartete er, dass wenn er sich nicht äußert zu dem Vorfall das Ganze vergessen wird ? Wenn ja – müsste er einen IQ einer Knoblauchzehe haben. Irgendwann kommt dann alles zusammen, Foto gemacht, Dreck zusammen gespielt, Deutschland historisch schlecht bei einer WM und dann wird es eng. Weiter schweigen und abwarten, Urlaub machen – aber dann einen rauslassen.

Ganz Deutschland hätte sich gewünscht dass der Mesut so beim Gegentreffer gegen Mexiko reingegrätscht wäre wie er es jetzt gegen den DFB gemacht hat. Özil war eigentlich immer einer in der Nationalmannschaft auf den man sich verlassen konnte und der es schaffte mit einigen Aktionen ein Spiel zu gewinnen. Er ist ja nicht umsonst der beste Vorlagengeber in der Nationalmannschaft. Sicherlich er hatte immer „Leerlauf“ in seinem Spiel aber oft auch ganz lichte Momente.

Reinhard Grindel ist jetzt also der Problembär im DFB. In seinem Tweet machte uns Özil klar, dass er sich ja nie richtig als vollständiges Teammitglied fühlte und er Rassismus von Seiten Reinhard Grindel erleben musste. Mal war er der super Deutsche und mal der schlecht spielende und nicht integrierte Türke.

Nun Herr Özil junior mal ganz ehrlich – auf der Rassismus Nummer herkommen zieht anscheinend immer noch. Ist ja eine recht beliebte Taktik wenn es darum geht sich selbst einmal nicht hinterfragen zu müssen. Lange Zeit hast du viele Erfolge in der Nationalmannschaft feiern dürfen, die du mit dem Staatsoberhaupt deiner Eltern nie hättest feiern können, Jogi Löw hat immer „hinter“ dir gestanden und dir den Rücken gestärkt. Bei vielen hättest du gegen Südkorea nicht gespielt. Vielleicht hast du nur gespielt weil du einen Migrationshintergrund hast, den auf Grund deiner Leistungen, schon weit vor der WM und in deinem Verein, kann es eigentlich nicht sein. Denn die war schon seit längerem nicht mehr so gut. kann jeder verstehen dass er Aus der Ferne sieht alles anders aus. Aber so ist es halt immer, läuft alles gut, kümmert sich kein Mesut darum ob einer mal einen miesen Spruch gemacht hat, wenn es schlecht läuft dann waren es halt die blöden Deutschen ( pauschal). Vielleicht war und ist er überhaupt nicht integrierbar.Einmal mitsingen bei der Hymne wäre ein Zeichen gewesen. Aber jetzt ist ja auch das letzte Kapitel Deutschland erledigt, leben tut er ja schon wo anders.

Bevor das ganze jetzt zu arg in Grundsatzthemen der Integrationspolitik abgleitet bleibt nur eins zu sagen. Das Reinhard Grindel Mesut Özil als Sündenbock abstempelt ist für einen Präsidenten nicht ok. Man muss über alles reden was bei dieser WM passiert ist, aber nicht vor laufender Kamera.

Aber was Mesut Özil gemacht hat, mit seiner Mobbing- und Rassismusdiskussion, mit seinem Foto, mit dem 3 monatigen Schweigen, das ist mal richtig falsch.

Grindel ist natürlich auch ein ganz spezieller Zeitgenosse. Keine Ahnung wie er es geschafft hat sich das Amt des DFB Präsidenten unter den Nagel zu reißen. Ein Politiker halt. Auch er hat die Tendenz nicht unbedingt klare Worte zu sprechen.  Irgendwie hat man das Gefühl dass auch er nach der WM enormen Druck hatte, wegen Vertragsverlängerung vom Jogi bis 2022, dann die Entscheidung Jogi Löw zu überlassen ob er weitermacht oder nicht. Da bekommt man schnell den Stempel als Duckmäuser. Sein Auftreten hat immer was von einem tappsigen Bären der zuviel Honig genascht hat. Es wäre schön, wenn Grindel genauso konsequent wäre und seinen Stuhl räumt.

Eventuell schafft es der türkische Präsident, vielleicht mit Unterstütztung von Katar, die FIFA in Person von Gianni Infantino umzustimmen dass zukünftig Spieler die bereits für ein Land Spiele bestritten haben, auch für ein anderes Land auflaufen dürfen. Bei Infantino wahrscheinlich kein Problem, wenn`s passt.  Aber da ist Özil ja auch nicht willkommen – weil er ja Deutscher ist. (taa).

 

 

Hochmut kommt vor dem Fall – Großkotze treten verdient die Heimreise an. Eine Nation schämt sich

 

Arroganz und Überheblichkeit gepaart mit Fehlern in der Aufstellung.

Deutschland tritt als einer der großen Favoriten die Heimreise aus Russland an. Was für ein jämmerlicher Haufen hat uns da von der Arbeit abgehalten. Unsere Weltstars haben ihre Vorbildfunktion nicht verstanden. Schon vor der WM haben 2 Spieler aus dem Kader mit Migrationshintergrund nicht kapiert dass die Politik sehr gerne Sportler instrumentalisiert. Neben Kopfschütteln bei einer Vielzahl von Fans und Anhängern der deutschen Elf gab es eine Menge Unruhe von Seiten der Presse zu diesem Thema. Im Nachhinein hätte man beide beruhigt zu Hause lassen können. Özil ein Schatten vergangener Tage. Der Top-Vorbereiter im DFB Team stolperte lustlos gegen Mexiko und Südkorea über den Platz mit der eigenen Vorgabe ja keinen Meter zuviel zu laufen. Ein Rücktritt würde nicht überraschen und sogar von vielen begrüßt werden. Egal wenn man bei den 3 Gruppenspielen nimmt ob Müller, Hummels, Boateng uvm. die Bezeichnung Schrotthaufen, Arbeitsverweigerer, Stolperer sind noch harmlose Bezeichnungen die einem einfallen.

Das ganze Turnier war verkorkst bevor es anfing – Torwart Diskussion, Özil und Gündogan mit ihrem  Trikottausch beim Erdogan,  Sane, Gomez oder Petersen, Österreich-Niederlage, Saudi-Arabien Zittersieg usw. Schuldige dafür gibt es reichlich. Allen voran Jogi Löw und sein Trainerteam dass es nicht schaffte Ruhe in die Mannschaft zu bringen und eher das Gegenteil mit o.a. Aktionen machte. Dann die Unterkunft – Wadde-hadde-dudeda oder wie das Verließ hieß. Der Profi von heute braucht Sonne, Strand und Meer um seine Leistung abzurufen und nicht Watutinki. Leistungsgerecht für die Gurkentruppe wäre eine Jugendherberge an einer Hauptverkehrsstraße irgendwo an der Grenze zur Mongolei gewesen. Weiter ging es dass es zu keiner Zeit eine eingespielte Mannschaft gab. 20 Spieler setzte Löw in 3 Spielen ein.  Es gab Weltmeisterschaften da wurde erst im Spiel um den 3. Platz rotiert bis auf eins oder zwei Ausnahmen. Was Löw machte war seine Startelf aus dem Mexico Spiel gegen Schweden zu ändern und gegen Südkorea wieder zurückzuholen. Mit Özil und Khedira konnte das Spiel nur in die Hosen gehen. Klar Rudy konnte nicht als Alternative zu Khedira, aber Özil hat bewiesen mit seinem Auftritt gegen die Koreaner warum es für uns gegen Schweden besser lief. Es hätte immer noch die Option Draxler gegeben. Generell kann man sagen es gab nur einen Gewinner bei der ganzen Kacke die da abgeliefert wurde. Jonas Hector war der einzige Spieler in den 2 Spielen gegen Schweden und Südkorea dem man eine Nationalmannschaftstaugliche Form bescheinigen kann. Alle Anderen sind eingebrochen und haben uns bis auf die Knochen blamiert. Eine beschämende Leistung vom Trainerteam bis hin zu den Spielern. Beschämend auch das Verhalten 2 Mitarbeiter aus dem DFB Tross nach dem Siegtor gegen Schweden. Großkotzigkeit wird bestraft. Wie klein man sich fühlt wenn man „Führungsmitarbeiter“ vom DFB mit ihren vulgären Jubelgesten zur schwedischen Bank sieht. Und die dürfen dann auch noch in Russland bleiben. Dürfen halt nicht mehr auf die Bank. Die gehören heimgeschickt und es müsste darüber nachgedacht werden ob sie den richtigen Job haben. Selbst Maradona hatte nach seinem gestrigen Stinkefinger Jubel beim Siegtreffer der Argentinier erkannt dass dies nicht ok ist und wollte sich selbst vom Balkon stürzen, wurde aber von einem verzweifelten Helfer festgehalten und danach zum schlafen auf den Sitz zurückgesetzt.

Gespannt darf man auf die Diskussionen zum nächsten Austragungsort Katar 2022 sein. Mit der gezeigten Leistung wird es gegen Nationen wie Aserbaidschan, Estland, Georgien, Albanien schon ganz schön eng. Vielleicht haben wir ja Losglück und müssen gegen Liechtenstein, Andorra oder Gibraltar ran. Und somit muss man abwarten ob Katar überhaupt was für uns ist. Wie sagen die Fußballexperten immer wenn sie beim Weißbier am frühen Sonntagmorgen gequirlten Blödsinn von sich geben. „Vielleicht ist es ja mal ganz hilfreich wenn wir mal nicht dabei sind“. So gespielt haben wir ja schon.

Ist doch super im gleichen Atemzug wie Saudi-Arabien, Australien, Iran, Marokko, Ägypten usw genannt zu werden wenn es um unseren Sport Nr. 1 geht. Das baut den deutschen Fan auf. Und wir machen uns über Holland und Italien lustig.

Vier Jahre wartet eine Nation bis es endlich wieder los geht. Man freut sich auf Duelle mit den ganz großen Mannschaften. Man träumt von 2014 und erinnert sich an die Spiele zurück. Tagelang ist man aufgeregt und fiebert dem Anpfiff entgegen. Tippt die Partien und hat die Deutschland Fahne gehisst und sich persönlich in WM Stimmung gebracht. Und dann diese Sch……..

Ich hoffe einige der Spieler und auch die Verantwortlichen verstehen recht schnell was sie da geleistet haben und treten zurück. Zur Zeit gibt es noch nicht mal eine Handvoll Spieler die man weiter in der Nationalelf sehen will.  Cordoba 78 war schon mies, Euro 2000 mieser, Euro 2004 am miesesten  aber für den Auftritt 2018 fällt mir keine Steigerung mehr ein. (taa)

Streichergebnis – und 81 Mio Bundestrainer sehen es anders

Ein Aufschrei bei den 81 Mio Bundestrainern in unserem Land als Jogi Löw heute seine Streichkandidaten bekannt gab.

Mit Jonathan Tah und auch ein kleines bisschen mit Nils Petersen konnte man rechnen, Bernd Leno war nicht unbedingt zu erwarten, nach dem Auftritt von Kevin Trapp gegen Brasilien. Aber die Nation ist erzürnt dass ein Leroy Sane zu Hause bleiben muss. Jogi Löw nimmt ihn nicht mit zur Titelverteidigung nach Russland – und warum ? Zu Recht.

Seine Bilanz in der Nationalelf im Jahr 2018 ist eine mittlere Katastrophe. Gegen Brasilien schon nicht vorhanden und größte Probleme mit der Erwartungshaltung umzugehen hat er sich am Samstag gegen Österreich selbst aus dem Kader des DFB geschossen.

Was nützt es wenn er DER Nachwuchsspieler in der Premiere League ist, aber in einem für ihn entscheidenden Spiel überhastet agiert und stets schneller wie der Ball ist ? Jogi hat alles richtig gemacht. Der Spross von Souleyman ist noch nicht soweit. Es wird ihm und seiner weiteren Entwicklung gut tun wenn er erst zur kommenden Euro seinen Auftritt bekommt. Viele junge Spieler brauchen die Zeit. Sicherlich wird Sane einer der zukünftigen Stützen der DFB Auswahl sein aber noch ist es zu früh.

Und das Gejammer im Netz über diese Personalie ist doch, wenn wir ehrlich sind, schon lächerlich.

Seit Jogi Löw im Trainerboot des DFB`s ist kann wohl keiner darüber meckern wie sich unser Fußball entwickelt hat und dass in der Kaderzusammenstellung für die Turniere etwas falsch gelaufen wäre. Halbfinale WM 2006, 2010 und Titel 2014, Euro Finale 2008, Halbfinale 2012 und 2016 sind Beweis genug dass es immer passt was Löw bisher gemacht hat.

Und wenn wir zurückdenken wird es immer solche Entscheidungen geben. Guido Buchwald 1986 musste auch er zu Hause bleiben und 1990 wurden wir, auch dank „Diego“ Buchwald, Weltmeister.

Marc Andre ter Stegen musste 2012 und 2014 auch noch zu Hause bleiben obwohl jeder ihn in der Nationalelf sehen wollte. Auch er hat in den Anfangsjahren viele, viele Fehler gemacht und nicht überzeugt und heute ist er mit Manuel Neuer fast auf einem Niveau. Also auch hier unser Mann für die Zukunft.

Julian Brandt durfte ebenso nicht mit zur Euro nach Frankreich, jetzt ist er im Kader. Also es läuft doch alles richtig. Und das Sane eine gewisse Größe hat und dem Team viel Glück für Russland wünscht zeigt doch das er menschlich auf dem richtigen Weg ist. Anders wie Sandro Wagner, der seinem Ruf als Großmaul mit sozialer Inkompetenz ausgestatteter Möchtegern-Starspieler, in vollstem Umfang gerecht wurde.

Sane wird mit mehr Ruhe und Erfahrung einer der kommenden Stützen und hat mit seinen 22 Jahren genug Zeit für die Titel die noch zu holen sind. (taa)

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