Streichergebnis – und 81 Mio Bundestrainer sehen es anders

Ein Aufschrei bei den 81 Mio Bundestrainern in unserem Land als Jogi Löw heute seine Streichkandidaten bekannt gab.

Mit Jonathan Tah und auch ein kleines bisschen mit Nils Petersen konnte man rechnen, Bernd Leno war nicht unbedingt zu erwarten, nach dem Auftritt von Kevin Trapp gegen Brasilien. Aber die Nation ist erzürnt dass ein Leroy Sane zu Hause bleiben muss. Jogi Löw nimmt ihn nicht mit zur Titelverteidigung nach Russland – und warum ? Zu Recht.

Seine Bilanz in der Nationalelf im Jahr 2018 ist eine mittlere Katastrophe. Gegen Brasilien schon nicht vorhanden und größte Probleme mit der Erwartungshaltung umzugehen hat er sich am Samstag gegen Österreich selbst aus dem Kader des DFB geschossen.

Was nützt es wenn er DER Nachwuchsspieler in der Premiere League ist, aber in einem für ihn entscheidenden Spiel überhastet agiert und stets schneller wie der Ball ist ? Jogi hat alles richtig gemacht. Der Spross von Souleyman ist noch nicht soweit. Es wird ihm und seiner weiteren Entwicklung gut tun wenn er erst zur kommenden Euro seinen Auftritt bekommt. Viele junge Spieler brauchen die Zeit. Sicherlich wird Sane einer der zukünftigen Stützen der DFB Auswahl sein aber noch ist es zu früh.

Und das Gejammer im Netz über diese Personalie ist doch, wenn wir ehrlich sind, schon lächerlich.

Seit Jogi Löw im Trainerboot des DFB`s ist kann wohl keiner darüber meckern wie sich unser Fußball entwickelt hat und dass in der Kaderzusammenstellung für die Turniere etwas falsch gelaufen wäre. Halbfinale WM 2006, 2010 und Titel 2014, Euro Finale 2008, Halbfinale 2012 und 2016 sind Beweis genug dass es immer passt was Löw bisher gemacht hat.

Und wenn wir zurückdenken wird es immer solche Entscheidungen geben. Guido Buchwald 1986 musste auch er zu Hause bleiben und 1990 wurden wir, auch dank „Diego“ Buchwald, Weltmeister.

Marc Andre ter Stegen musste 2012 und 2014 auch noch zu Hause bleiben obwohl jeder ihn in der Nationalelf sehen wollte. Auch er hat in den Anfangsjahren viele, viele Fehler gemacht und nicht überzeugt und heute ist er mit Manuel Neuer fast auf einem Niveau. Also auch hier unser Mann für die Zukunft.

Julian Brandt durfte ebenso nicht mit zur Euro nach Frankreich, jetzt ist er im Kader. Also es läuft doch alles richtig. Und das Sane eine gewisse Größe hat und dem Team viel Glück für Russland wünscht zeigt doch das er menschlich auf dem richtigen Weg ist. Anders wie Sandro Wagner, der seinem Ruf als Großmaul mit sozialer Inkompetenz ausgestatteter Möchtegern-Starspieler, in vollstem Umfang gerecht wurde.

Sane wird mit mehr Ruhe und Erfahrung einer der kommenden Stützen und hat mit seinen 22 Jahren genug Zeit für die Titel die noch zu holen sind. (taa)


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