Der 5. Spieltag – HSV ein geiler Verein? So geil wie Fußpilz.

 

Der 5. Spieltag – HSV ein geiler Verein? So geil wie Fußpilz.

Ein schöner Spieltag ging am Sonntag zu Ende – Heute mit verkürztem Überblick der Spiele – da wir am Ende noch ein tolles Thema haben.

Der neue Meisterschaftskandidat 1.FC Köln trennt sich von RB Leipzig  mit einem 1:1. Meisterschaftskandidat deshalb weil der Mannschaftsrat eine Meisterschaftsprämie ausgehandelt hat. Wir warten gespannt auf das Ende der Saison.

Schalke wartet immer noch auf den ersten Punkt. Gerne schenken wir euch einen – Hier ist er     .        Na da schauen wir mal wie lange das der gute Herr Weinzierl noch mitmachen darf. Die 1:2 Niederlage in Hoffenheim zeigte auch mal wieder die Konzeptlosigkeit die Schalke an den Tag legt. Kein System zu erkennen. Da wird es so schnell nichts mit weiteren Punkten.

Frankfurt weiter im Aufwind – Klasse Spiel und gute kämpferische Leistung und in der Nachspielzeit noch das 3:3 gegen eine gute Hertha aus Berlin. Der Mann mit „Rot“ Michael Hector hat seine Fehler vom Saisonstart mit diesem Tor ausgebügelt. Augsburg gewinnt mit 1:0 gegen dezimierte Darmstädter, die in der Ferne so ihre Probleme haben. Augsburg Coach Schuster freut sich wie ein Schneekönig gegen seine alte Mannschaft zu gewinnen. Armer Tropf.

Gladbach gewinnt zu Hause gegen schwache Ingolstädter mit 2:0. Jetzt kann Barca kommen.

Bremen schafft den ersten Sieg gegen den VfL Wolfsburg mit 2:1. Die Probleme von VW scheinen auch auf den VfL abzufärben. Bremen freuts und hat die ersten Punkte zum Klassenverbleib.

Mainz verliert zu Hause nach 2:1 Führung noch mit 3:2 gegen Leverkusen. Chicharito macht drei Tore und schießt die Mainzer im Alleingang ab. Der kleine Mexikaner ist zur Zeit die Lebensversicherung der Bayer-Elf um sie wenigstens in der Nähe des internationalen Geschäfts zu halten.

Dortmund besiegt Freiburg am Freitag mit 3:1. Zwischendrin mal knapp mit gut konternden Freiburgern, aber am Ende geht der Sieg in Ordnung und Dortmund bleibt an der Spitze dran.

So und jetzt zum HSV – 0:1 gegen die Bayern verloren in der 88 Minuten – auch noch. Was eigentlich völlig egal ist, weil du als Hamburg locker gegen München verlieren kannst. Es ist ja auch schon ein Erfolg nur 0:1 zu verlieren bedenkt man die Ergebnisse der letzten Jahre die selten mit einem 3 oder 4 Tore Vorsprung der Bayern ausgingen. Aber auch dieses knappe Ergebnis nützte Bruna Labbadia nichts. Tschüss, Bye, bye ruft ihm Dietmar Beiersdorfer grinsend nach, der schon vor dem Spiel wusste, dass der nächste „Kurzzeit-Trainer“ bereitsteht. Markus Gisdol ist der Neue. Und der sagte ja auch gleich mal dass der HSV ein „geiler“ Verein ist. Der HSV war mal ein geiler Verein – außer man ist in der SM Szene gerne zu Hause – dann ist er es noch – Unbekannter Nr.1.

Schauen wir mal wie viele Übungsleiter der HSV seit dem Jahrtausendwechsel hatte. Was ja doch immerhin schon 16 Jahre sind ( wo ist die Zeit nur hin ?)  Nach dreimaligem Zählen kommt man da auf 21 Trainer !!! Darunter so namhafte Personen wie Klaus Toppmöller, Bert van Marwijk, Armin Veh,  Huub Stevens. Aber auch so Knaller wie Michael Oenning, Josef Zinnbauer, Ricardo Moniz oder Peter „Rucksack“ Knäbel.

Das Labbadia jetzt gehen muss liegt nicht an ihm als Trainer, sondern am HSV und seiner Führung und speziell am Sponsor Klaus Michael Kühne. Der Mann will Erfolg und will für seine 100 Mio die er bisher in den HSV reingepumpt hat, was sehen. Labbadia hat da nur anfänglich gepasst . Der Einfluß der Sponsoren auf den sportlichen Bereich scheint gerade beim HSV doch größer zu sein als Beispielweise in Hoffenheim. Und Dietmar Beiersdorfer  mutiert zu der Marionette, die Kühne haben will. Es lebe das Mäzentum. Und was beim HSV passiert ist schlimmer,  wie das, was man Hoffenheim, RB Leipzig, Wolfsburg und Bayer Leverkusen vorwirft. Denn der HSV will immer noch allen glaubhaft machen, dass er  ein Traditionsverein ist, frei von Millionären mit Privatvergnügen einen Verein zu  besitzen und die nicht in den sportlichen Bereich eingreifen. Nur Hannover 96 kann da mit dem Hörgerätemann noch mithalten, aber selbst der macht es ganz offiziell. Aber die sind ja mittlerweile auch in Liga 2. Dort wo auch der HSV leider bald sein könnte.  Der Fisch stinkt vom Kopf, und das ganz extrem. (taa).

Der 4. Spieltag – Adler im Höhenflug – Schalke wieder unter Tage

Kleine Überraschungen gab es auch am 4. Spieltag. Keine Überraschung war der klare Sieg der Bayern gegen die Euro-Quali-Versager aus der Hauptstadt. Danke nochmal für das verpfuschen der 5-Jahres-Wertung. 3:0 hieß am Ende für die Münchener die mit Ribery und Robben agierten und jeweils einmal trafen. Wir warten mal  – denn wo würde es treffender passen als bei den beiden: Nach der Verletzung,  ist vor der Verletzung.

Auch Dortmund gab nach einem klaren 5:1 in Wolfsburg seinen Meisterschaftsträumen freien Lauf.Die Torfabrik der Liga floriert. Wäre da nicht die Niederlage in Leipzig gewesen. Aber gut es sind noch 30 Spieltage um den Bayern das Leben schwer zu machen. Und es wäre schön für die Spannung wenn außer Gladbach und Mainz auch mal ein anderes Team die Bayern schlägt.

Freiburg glänzt zu Hause erneut mit einem Sieg. 1:0 – Gut,  gegen einen HSV der wie immer spielerisch sehr weit weg ist von seinen eigenen Erwartungen. Bruno „Problembär“ Labbadia scheint für den Patienten HSV keine Rezepte zu haben. Aber da müssen wir ehrlich hinterfragen – liegt es am Trainer ? Kaum, wenn man die Entwicklung der Hamburger im letzten Jahrzehnt verfolgt. Da könnte auch einer aus dem Philosophen-Team trainieren und wäre genauso erfolgreich ( Merken!! – Bewerbung an den HSV für den Trainerposten schreiben). Man wünscht sich Günter Netzer ins Management zurück und Happel auf die Trainerbank – doch das ist zumindest bei Ernst Happel nicht mehr möglich und bei Günter Netzer nicht mehr nötig.

Darmstadt rettet in letzter Minute einen Punkt mit einem 1:1 gegen Hoffenheim. Sandro Wagner durfte zurück ans Böllenfalltor, oder wie es jetzt heißt “ Jonathan – Heimes – Stadion „,  und war eigentlich aber auch nicht da. Nur noch eine Frage der Zeit bis er den Kuranyi in Hoffenheim macht. Aber zumindest hat er dann „Kohle“ – denn darum geht es ihm ja vordergründig. Doch immerhin haben die Lilien bereits 4 Punkte gesammelt. Fehlen nur noch 36 gegen den Abstieg.

Die Sensationen bisher ist die Eintracht aus Frankfurt. Nach dem Auftritt der Ingolstädter in München durfte der gepflegte Eintracht Anhänger nicht unbedingt mit einem Erfolg der Adlerträger rechnen. Zumal die vergangenen Spielzeiten gerade bei diesen Spielen zeigte dass die Frankfurter bei solchen Teams dann oftmals als Verlierer vom Platz gingen. Doch unter Niko Kovac scheint sich hier doch eine positive Veränderung anzubahnen. Ein 2:0 in Ingolstadt lässt weiterhin die Hoffnung auf eine wirklich gute Saison. Weiter so.

Und Köln düpiert Schalke klar und hochverdient mit 3:1.Bombastisch was die Kölner bisher abliefern. Man kann da nur staunen und hoffen dass der Traditionsverein weiterhin für Furore sorgt. Und Schalke ?  Weinzierl und Heidel suchen den ersten Punkt. Bisher vergeblich. Da bahnt sich eine Trainerkarriere an. Von Jahn Regensburg zu Augsburg zu Schalke und jetzt zum Arbeitsamt? Ach wär ich nur in Augsburg geblieben, wird er sich manches mal denken. Weiterhin 0 Punkte für Schalke. Meisterschaftskandidat mal umgekehrt.

In Leverkusen gegen Augsburg mit dem 0:0 und bei Leipzig gegen Gladbach 1:1 trennte man sich gerecht mit einem Unentschieden. Gerade die Gladbacher zeigen Auswärts kleine Schwächen, werden aber weiterhin bei den Top 3 in dieser Saison gehandelt werden.

Und in Bremen ? Da war jetzt doch endlich mal Leben und etwas Spaß zu sehen. Auch wenn das Spiel für die Bremer 5 Minuten zu lang ging um hier 3 Punkte zu holen, gibt die Leistung für die Bremer doch Hoffnung dass zumindest eine Änderung zum Ist kommen kann. Der „Neue“ Alexander Nouri auf der Trainerbank hatte auch gleich mal ein paar Spieler aus der Versenkung geholt die es ihm dann auch dankten. Das es letztendlich doch noch 2:1 für Mainz ausging war einfach nur Pech. Wir schauen mal wer in Bremen kommt. Ob es Markus Gisdol oder das holländische Feierbiest Louis van Gaal ist. Die Gespräche laufen. Und rein aus der humoristischen Seite wäre Aloysius Paulus Maria van Gaal eine hervorragende Lösung. (taa).

 

 

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