„Herrchen gesucht“ – Der Hund vom Bestatter des „Fußballs 2000“ braucht bald jemanden zum Gassi gehen.

Es ist noch nicht offiziell aber so gut wie. “ Ich muss mir das gut überlegen“ Der Methusalem der Trainergilde Jupp Heynckes kehrt mit aller Wahrscheinlichkeit im zarten Alter von 72 aus der Altersruhe zurück auf die Trainerbank und versucht die kriselnden Bajuwaren aus den Niederrungen der Fußballwelt zu holen. Unter Tränen verkündete er nach dem Triplegewinn 2013 auf einer PK seinen Rücktritt vom Profisport und berichtete von seine zukünftigen Spaziergänge mit Schäferhund Cando. Doch Hundi muss in Kürze wieder ohne sein Herrchen auskommen und die Spaziergänge mit Jupp werden ihm bis zum kommenden Sommer fehlen.

Und nun wird es doch noch spannend ob er es schafft bei den Bayern wieder den Zauber aus der Triple Saison 2013 zu verbreiten oder ob die ganze Aktion nach hinten losgeht. Wie so oft wurde mal wieder in einem Anflug von Verzweiflung einer geholt der früher vieles richtig gemacht hat. Beispiele gibt es ja schon mit Udo Lattek in Dortmund oder Otto Rehhagel in Berlin ( was aber im Abstieg endete). Jedoch muss man sagen dass die Bayern mit Heynckes die bestmöglichste Option geholt haben um diese Runde schadlos zu überstehen und in aller Ruhe für die nächsten Saison ihren Wunschtrainer zu verpflichten. Wer das ist ? Wir werden es merken wenn Hoffenheim oder Liverpool auf Trainersuche gehen.

Und was ist mit Thomas Tuchel? Thomas Tuchel passt nicht wirklich gut zu den Bayern. Dass er ein wirklich guter Trainer und Taktiker ist, ist unbestritten. Aber ob er sich Freunde in der Führungsetage, auf und vor allem neben dem Platz hätte machen können weiss man nicht. Und man wird es auch erstmal nicht erfahren. Vielleicht wird er ja, wie in alter Tradition, Nachfolger von Jürgen Klopp in Liverpool, wenn dieser an die Isar wechselt. Und Julian Nagelsmann ? Der kann dann nach der WM 2018 zum DFB kommen. (taa)

Der 6. Spieltag – KungFu Modeste läßt Köln jubeln – und den Rest der Liga

Der 6. Spieltag – KungFu Modeste läßt Köln jubeln

Wie Eric Cantona zu seinen besten Zeiten, kickt Anthony Modeste den 1.FC Köln zu einem Punkt bei den, für deutsche Mannschaften, fast unschlagbaren FC Bayern. 1:1 hieß es am Schluß , nachdem der neue Goalgetter Kimmich die Führung für die Bayern erzielte. Wunderbar der Ausgleich der Kölner. Artistisch und elegant befördert Modeste das „Leder“ mit einem gekonnten Kick ins Netz – sozusagen ein eingesprungener Modeste. Fast hätten die Kölner noch den Sieg mit nach Hause genommen, wenn Zoller in der Nachspielzeit das Ding nicht knapp am Tor vorbeigeschossen hätte. Im Gegensatz zum Oktoberfest gab es diesmal keine Einlaßkontrolle in Neuers Kasten. Alle Fans freuen sich über den Punktverlust, mit Ausnahme der Bayern.

Und was macht Arjen Robben?  – ein gutes Spiel – dann musste er verletzt raus. Wie im letzten Bericht angekündigt. Nach der Verletzung ist vor der Verletzung.

2 Punkte verloren und doch irgendwie gewonnen. Es ist doch immer das gleiche mit den Bayern.

Sämtliche Verfolger mit Ausnahme von RB Leipzig und Hertha BSC konnten keinen Boden gut machen. Dortmund bekommt beim 2:0 gegen Leverkusen die Grenzen aufgezeigt und Tuchel pienst über die doch harte Gangart der Bayer-Elf gegen den BVB. Klar war es hart was Leverkusen in manchen Szenen zeigte und Charles Aranguiz hatte Glück, dass er nach seinem harten Einsteigen gegen Ginter, mit Tritt der Stollen auf den Oberarm und danach noch auf`s Auge (Autsch),  nicht vorzeitig vom Platz musste. Aber was nützt es.  21:7 hieß die Foulstatistik von Thomas Tuchel analysiert in der PK nach dem Spiel und er war ziemlich angefressen. Bayer zeigte Dortmund die Grenzen und gewinnt verdient.

Gladbach geht unter in Schalke und kann auch keinen Nutzen aus dem Unentschieden der Bayern ziehen. Der Sieg der Schalker war innerhalb von 6 Minuten unter Dach und Fach und die „Fohlen“ ließen alles ohne große Gegenwehr über sich ergehen. Schalke ist aufgewacht. Nach dem Sieg unter der Woche gegen Salzburg wurde der Schwung auch in die Bundesliga mitgenommen und ein klarer und verdienter Sieg eingefahren.

RB Leipzig lehrt der Liga das Fürchten. Erinnerungen werden wach an Kaiserslautern als die nach dem Aufstieg direkt Deutscher Meister wurden. Noch kann man sich als Fan weder mit diesem Gedanken noch mit RB Leipzig anfreunden, aber was im Osten der Republik los ist, muss aufhorchen lassen. 2:1 Sieg gegen Augsburg und dazu noch gut gespielt. Platz 5 in der Tabelle mit 12 Punkten – der beste Aufsteiger bisher in Liga 1. Schauen wir welche Kaninchen Hasenhüttl und Rangnick noch aus dem Hut zaubern.

Gisdol`s erstes Spiel mit dem HSV endet wie die Partien unter Bruno Labbadia – mit einer Niederlage. Gegen Berlin hatte der HSV phasenweise etwas Pech, aber da der HSV der aktuelle Slapstick-Verein der Liga ist fällt dies nicht ins Gewicht. Alleine die Auswahl der Trikots lässt einen beim ersten Blick zusammen zucken. Doch der Hertha war es egal und Ibisevic mit Doppelpack macht die 2:0 Niederlage des HSV perfekt.

Ingolstadt verliert zu Hause gegen Hoffenheim. Ingolstadt könnte der erste Absteiger werden dem es gelingt abzusteigen ohne dass es jemand bemerkt. Die spielen immer ganz brauchbar und verlieren. Die 1:2 Niederlage gegen Hoffenheim bringt Tabellenplatz 17 ein.

Das 2:2 der Darmstädter gegen Werder Bremen war doch ein ziemlich vorhersehbares Ergebnis. Beide wollten gewinnen blieben aber meist beim Ansatz stecken. Darmstadt spielte gefällig, Bremen unauffällig. Dank der 4 Punkte in den letzten 3 Spielen gibt es jetzt einen neuen Chef-Trainer in der Bundesliga.  Alexander Nouri heißt er und ist nach dem Spiel vom Interims-Coach zum Chef-Coach bei Werder aufgestiegen. Wieder einer der richtig Feuer an der Außenlinie gibt.

Soviel Feuer wie die beiden Trainer, die sich am Samstag in Freiburg an der Außenlinie rumtrieben.

Streich und Kovac gaben alles um ihre Mannschaft zum Sieg zu treiben. Gelangt hat es letztendlich dann nur für Freiburg. 1:0 Heimsieg gegen Frankfurter die wieder einmal gezeigt bekommen haben dass Alex Meier leider nicht alles richten kann. In der Partie war richtig Dampf und eine Punkteteilung wäre ok gewesen. Aber so muss sich die Eintracht eingestehen dass in der Partie mehr drin gewesen wäre und  Freiburg  eine Macht im heimeligen Stadion ist, die jeder Mannschaft Punkte abnehmen kann.

Und da war noch Wolfsburg gegen Mainz. Das Ergebnis sagt alles 0:0 – und das war keines der besseren Sorte. Also schnell vergessen(taa).

 

Der 5. Spieltag – HSV ein geiler Verein? So geil wie Fußpilz.

 

Der 5. Spieltag – HSV ein geiler Verein? So geil wie Fußpilz.

Ein schöner Spieltag ging am Sonntag zu Ende – Heute mit verkürztem Überblick der Spiele – da wir am Ende noch ein tolles Thema haben.

Der neue Meisterschaftskandidat 1.FC Köln trennt sich von RB Leipzig  mit einem 1:1. Meisterschaftskandidat deshalb weil der Mannschaftsrat eine Meisterschaftsprämie ausgehandelt hat. Wir warten gespannt auf das Ende der Saison.

Schalke wartet immer noch auf den ersten Punkt. Gerne schenken wir euch einen – Hier ist er     .        Na da schauen wir mal wie lange das der gute Herr Weinzierl noch mitmachen darf. Die 1:2 Niederlage in Hoffenheim zeigte auch mal wieder die Konzeptlosigkeit die Schalke an den Tag legt. Kein System zu erkennen. Da wird es so schnell nichts mit weiteren Punkten.

Frankfurt weiter im Aufwind – Klasse Spiel und gute kämpferische Leistung und in der Nachspielzeit noch das 3:3 gegen eine gute Hertha aus Berlin. Der Mann mit „Rot“ Michael Hector hat seine Fehler vom Saisonstart mit diesem Tor ausgebügelt. Augsburg gewinnt mit 1:0 gegen dezimierte Darmstädter, die in der Ferne so ihre Probleme haben. Augsburg Coach Schuster freut sich wie ein Schneekönig gegen seine alte Mannschaft zu gewinnen. Armer Tropf.

Gladbach gewinnt zu Hause gegen schwache Ingolstädter mit 2:0. Jetzt kann Barca kommen.

Bremen schafft den ersten Sieg gegen den VfL Wolfsburg mit 2:1. Die Probleme von VW scheinen auch auf den VfL abzufärben. Bremen freuts und hat die ersten Punkte zum Klassenverbleib.

Mainz verliert zu Hause nach 2:1 Führung noch mit 3:2 gegen Leverkusen. Chicharito macht drei Tore und schießt die Mainzer im Alleingang ab. Der kleine Mexikaner ist zur Zeit die Lebensversicherung der Bayer-Elf um sie wenigstens in der Nähe des internationalen Geschäfts zu halten.

Dortmund besiegt Freiburg am Freitag mit 3:1. Zwischendrin mal knapp mit gut konternden Freiburgern, aber am Ende geht der Sieg in Ordnung und Dortmund bleibt an der Spitze dran.

So und jetzt zum HSV – 0:1 gegen die Bayern verloren in der 88 Minuten – auch noch. Was eigentlich völlig egal ist, weil du als Hamburg locker gegen München verlieren kannst. Es ist ja auch schon ein Erfolg nur 0:1 zu verlieren bedenkt man die Ergebnisse der letzten Jahre die selten mit einem 3 oder 4 Tore Vorsprung der Bayern ausgingen. Aber auch dieses knappe Ergebnis nützte Bruna Labbadia nichts. Tschüss, Bye, bye ruft ihm Dietmar Beiersdorfer grinsend nach, der schon vor dem Spiel wusste, dass der nächste „Kurzzeit-Trainer“ bereitsteht. Markus Gisdol ist der Neue. Und der sagte ja auch gleich mal dass der HSV ein „geiler“ Verein ist. Der HSV war mal ein geiler Verein – außer man ist in der SM Szene gerne zu Hause – dann ist er es noch – Unbekannter Nr.1.

Schauen wir mal wie viele Übungsleiter der HSV seit dem Jahrtausendwechsel hatte. Was ja doch immerhin schon 16 Jahre sind ( wo ist die Zeit nur hin ?)  Nach dreimaligem Zählen kommt man da auf 21 Trainer !!! Darunter so namhafte Personen wie Klaus Toppmöller, Bert van Marwijk, Armin Veh,  Huub Stevens. Aber auch so Knaller wie Michael Oenning, Josef Zinnbauer, Ricardo Moniz oder Peter „Rucksack“ Knäbel.

Das Labbadia jetzt gehen muss liegt nicht an ihm als Trainer, sondern am HSV und seiner Führung und speziell am Sponsor Klaus Michael Kühne. Der Mann will Erfolg und will für seine 100 Mio die er bisher in den HSV reingepumpt hat, was sehen. Labbadia hat da nur anfänglich gepasst . Der Einfluß der Sponsoren auf den sportlichen Bereich scheint gerade beim HSV doch größer zu sein als Beispielweise in Hoffenheim. Und Dietmar Beiersdorfer  mutiert zu der Marionette, die Kühne haben will. Es lebe das Mäzentum. Und was beim HSV passiert ist schlimmer,  wie das, was man Hoffenheim, RB Leipzig, Wolfsburg und Bayer Leverkusen vorwirft. Denn der HSV will immer noch allen glaubhaft machen, dass er  ein Traditionsverein ist, frei von Millionären mit Privatvergnügen einen Verein zu  besitzen und die nicht in den sportlichen Bereich eingreifen. Nur Hannover 96 kann da mit dem Hörgerätemann noch mithalten, aber selbst der macht es ganz offiziell. Aber die sind ja mittlerweile auch in Liga 2. Dort wo auch der HSV leider bald sein könnte.  Der Fisch stinkt vom Kopf, und das ganz extrem. (taa).

Der 4. Spieltag – Adler im Höhenflug – Schalke wieder unter Tage

Kleine Überraschungen gab es auch am 4. Spieltag. Keine Überraschung war der klare Sieg der Bayern gegen die Euro-Quali-Versager aus der Hauptstadt. Danke nochmal für das verpfuschen der 5-Jahres-Wertung. 3:0 hieß am Ende für die Münchener die mit Ribery und Robben agierten und jeweils einmal trafen. Wir warten mal  – denn wo würde es treffender passen als bei den beiden: Nach der Verletzung,  ist vor der Verletzung.

Auch Dortmund gab nach einem klaren 5:1 in Wolfsburg seinen Meisterschaftsträumen freien Lauf.Die Torfabrik der Liga floriert. Wäre da nicht die Niederlage in Leipzig gewesen. Aber gut es sind noch 30 Spieltage um den Bayern das Leben schwer zu machen. Und es wäre schön für die Spannung wenn außer Gladbach und Mainz auch mal ein anderes Team die Bayern schlägt.

Freiburg glänzt zu Hause erneut mit einem Sieg. 1:0 – Gut,  gegen einen HSV der wie immer spielerisch sehr weit weg ist von seinen eigenen Erwartungen. Bruno „Problembär“ Labbadia scheint für den Patienten HSV keine Rezepte zu haben. Aber da müssen wir ehrlich hinterfragen – liegt es am Trainer ? Kaum, wenn man die Entwicklung der Hamburger im letzten Jahrzehnt verfolgt. Da könnte auch einer aus dem Philosophen-Team trainieren und wäre genauso erfolgreich ( Merken!! – Bewerbung an den HSV für den Trainerposten schreiben). Man wünscht sich Günter Netzer ins Management zurück und Happel auf die Trainerbank – doch das ist zumindest bei Ernst Happel nicht mehr möglich und bei Günter Netzer nicht mehr nötig.

Darmstadt rettet in letzter Minute einen Punkt mit einem 1:1 gegen Hoffenheim. Sandro Wagner durfte zurück ans Böllenfalltor, oder wie es jetzt heißt “ Jonathan – Heimes – Stadion „,  und war eigentlich aber auch nicht da. Nur noch eine Frage der Zeit bis er den Kuranyi in Hoffenheim macht. Aber zumindest hat er dann „Kohle“ – denn darum geht es ihm ja vordergründig. Doch immerhin haben die Lilien bereits 4 Punkte gesammelt. Fehlen nur noch 36 gegen den Abstieg.

Die Sensationen bisher ist die Eintracht aus Frankfurt. Nach dem Auftritt der Ingolstädter in München durfte der gepflegte Eintracht Anhänger nicht unbedingt mit einem Erfolg der Adlerträger rechnen. Zumal die vergangenen Spielzeiten gerade bei diesen Spielen zeigte dass die Frankfurter bei solchen Teams dann oftmals als Verlierer vom Platz gingen. Doch unter Niko Kovac scheint sich hier doch eine positive Veränderung anzubahnen. Ein 2:0 in Ingolstadt lässt weiterhin die Hoffnung auf eine wirklich gute Saison. Weiter so.

Und Köln düpiert Schalke klar und hochverdient mit 3:1.Bombastisch was die Kölner bisher abliefern. Man kann da nur staunen und hoffen dass der Traditionsverein weiterhin für Furore sorgt. Und Schalke ?  Weinzierl und Heidel suchen den ersten Punkt. Bisher vergeblich. Da bahnt sich eine Trainerkarriere an. Von Jahn Regensburg zu Augsburg zu Schalke und jetzt zum Arbeitsamt? Ach wär ich nur in Augsburg geblieben, wird er sich manches mal denken. Weiterhin 0 Punkte für Schalke. Meisterschaftskandidat mal umgekehrt.

In Leverkusen gegen Augsburg mit dem 0:0 und bei Leipzig gegen Gladbach 1:1 trennte man sich gerecht mit einem Unentschieden. Gerade die Gladbacher zeigen Auswärts kleine Schwächen, werden aber weiterhin bei den Top 3 in dieser Saison gehandelt werden.

Und in Bremen ? Da war jetzt doch endlich mal Leben und etwas Spaß zu sehen. Auch wenn das Spiel für die Bremer 5 Minuten zu lang ging um hier 3 Punkte zu holen, gibt die Leistung für die Bremer doch Hoffnung dass zumindest eine Änderung zum Ist kommen kann. Der „Neue“ Alexander Nouri auf der Trainerbank hatte auch gleich mal ein paar Spieler aus der Versenkung geholt die es ihm dann auch dankten. Das es letztendlich doch noch 2:1 für Mainz ausging war einfach nur Pech. Wir schauen mal wer in Bremen kommt. Ob es Markus Gisdol oder das holländische Feierbiest Louis van Gaal ist. Die Gespräche laufen. Und rein aus der humoristischen Seite wäre Aloysius Paulus Maria van Gaal eine hervorragende Lösung. (taa).

 

 

Der 3. Spieltag – Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf – Skripnik hat sich nicht festgehalten

Der 3. Spieltag – Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf !

Viktor Skripnik räumt gezwungenermaßen seinen Stuhl nach der Pleite der Bremer gegen die Gladbacher Fohlen. Ein deutliches 4:1 macht desolate Bremer zu einem direkten Abstiegskandidaten. Zu früh für so eine Prognose ? Nein, nicht nach diesem erneut schwachen Auftritt. Aber immerhin bescherte Serge Gnabry den Zuschauern ein Tor des Monats.

Und wenn man das Spiel des HSV gegen eine muntere und agile Elf aus RB Leipzig sieht , haben wir schon die nächste Elf die das Abstiegsgespenst verscheuchen muss. Und mit Bruno Labbadia den nächsten Trainer, der einem beim Wettbüro ein paar Euro bringen kann. 4:0 der Sieg der Leipziger gegen hoffnungslos überforderte Hamburger.

Für den Auftritt der Darmstädter in Dortmund fehlen einem die Worte. Es fällt einem nur der Slogan ein “ Sind sie zu stark, bist du zu schwach“. Genauso ging es den Darmstädtern. Überfordert, falsch eingestellt und mit einer großen Portion Angst gesegnet. Auch Trainer Meier erweckte den Eindruck dass er diesen Gegner sowas von fürchtet, dass er anscheinend alle motivierenden Worte an sein Team vergessen hatte. Schwach sein Interview nach dem Spiel. Noch schwächer seine Mannschaft. Ein 6:0 für Dortmund dass dem Zuschauer aber schöne Tore zeigte.

Was der eine Hesse miserabel machte, machte der andere Hesse umso besser. Die Eintracht scheint was vor zu haben, dieses Jahr. Zumindest zu Hause. Den Dauerkartenbesitzer wird es freuen. Erst Schalke zum Auftakt geschlagen und jetzt Leverkusen mit 2:1 besiegt. Es läuft zu Hause rund für die Eintracht. Dank des Pfostens, eines herausragenden Torhüters und einer gewissen „Kaltschnäuzigkeit“ die in der letzten Saison fehlte, kann man mittlerweile auch mal solche Spiele gewinnen.

Der klare 3:0 Sieg der Kölner gegen Freiburg läßt für die Domstädter auf „alte“ Zeiten hoffen. Neben der kurzfristigen Tabellenführung, erweckte der Sieg verdient die Hoffnung auf mehr.

Das 0:0 der Wolfsburger in Hoffenheim hingegen zeigte nur dass sehr viele gute Chancen ungenutzt blieben. Aber immerhin ein 0:0 der besseren Art mit einem Mario Gomez der bald zu großer Form aufläuft.

Der Wies`n Sieg der Bayern mit 3:1 gegen Ingolstadt zeigte wie ein David gegen einen Goliath auftreten muss um eventuell mal mehr wie 0 Punkte aus München mitzunehmen. Aber außer gut gespielt blieb nix zählbares hängen für Ingolstadt.

Der 2:0 Sieg der Berliner gegen Schalke zeigte wie schlecht die Schalker aktuell in Form sind. Weinzierl muss sich die kommenden Wochen warm anziehen wenn er hier vorhat die Saison auf Schalke regulär zu beenden. Bezeichnend das 1:0 in seiner Entstehung. Trabende Schalker Abwehrspieler schauen wie der Ball vorm überqueren der Außenlinie von bissigen Berlinern erobert wird. Die Quittung 0 Punkte nach 3 Spielen.

Was das Ergebnis der Mainzer in Augsburg mit 3:1 betrifft ist dies ok. Doch ganz Mainz muss sich für das brutale und bösartige Foul entschuldigen. Der Mainzer Jose Rodriguez war entweder deutlich übermotiviert oder er wollte seinen Gegenspieler vorsätzlich verletzen. Eine 14 cm lange offene Wunde bei der man den Schienbeinknochen anschauen kann, ist jetzt nicht das was man so erwartet bei einem Spiel. Gute Besserung  Dominik Kohr. Eine rote Karte reicht eigentlich gar nicht dafür. Hoffen wir dass dieser Spieler nicht so schnell ins Team der Mainzer zurückkehrt. Eigentlich wäre eine Sperre gerecht, die so lange geht, bis Kohr wieder genesen auf den Platz zurückkehrt. Auch werden die Mainzer dieses Foul intern hoffentlich nicht ungeahndet lassen. (taa)

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