Was macht eigentlich Mario Balotelli ? Nicht viel – so wie es aussieht.

Diese Frage stellt man sich ja zwangsläufig wenn man die Italiener bei der EM sieht.

Mario Balotelli der uns bei der letzten Euro 2012 ziemlich weh getan hat und auf dem Höhepunkt seiner Karriere war, ist mittlerweile in die Namenlosigkeit abgetaucht.

Irgendwie ist Balotelli wie ein Gewinn beim Schrottwichteln  – man freut sich erstmal,  bis man feststellt was man bekommen hat und schließlich will man es nicht haben bzw. schnell wieder los werden

Der aktuelle Verlierer im „Wichteln“ um den Italiener  ist Jürgen Klopp`s FC Liverpool. Nach einer Leihe an den AC Mailand kommt Balotelli zurück an die Anfield Road, und keiner weiss was man mit ihm machen soll. Jürgen Klopp testet ihn erstmal ob er körperlich überhaupt in der Lage ist in der Premier League zu bestehen. Ein typischer Fall von schneller Aufstieg und ganz tiefem Fall.

Immer wieder fiel Balotelli in der Vergangenheit mit seinen Kommentaren im Social Media Bereich auf , soweit dass er vom englischen Verband schon eine Klage an den Hals bekam wegen rassistischen Äußerungen die er verbreitete, obwohl er doch selbst häufig Ziel rassistischer Sprüche ist. Vielleicht von ihm ungewollt oder sagen wir mal anders gemeint aber doch mit Tendenz zu starker Naivität.  Seine EX- Freundin hat er schon der kompletten Mannschaft von Real Madrid angeboten falls die doch noch den Einzug ins CL Finale gegen Dortmund schaffen sollten.  Madrid lies die Möglichkeit ungenutzt, warum wohl nur?. Seine Energie die er hier an den Tag legte hätten sich viele auf dem Platz gewünscht. Lächerliche 2 Tore stehen seit der Saison 2014 auf seinem Konto. Zuwenig für einen Top -Stürmer.

Jeder hat noch das Bild von Balotelli vor Augen als er bei der Euro Deutschland mit seinen beiden Toren im Halbfinale nach Hause schickte, und er Oberkörperfrei seine Muskeln spielen ließ.

Eigentlich ist er einer der Spieler die man respektiert, obwohl er Italiener ist, auf Grund der Qualität die er auf den Platz bringt. Schnell, Torgefährlich und er kann ein Spiel letztendlich alleine entscheiden. Aber das alles scheint bei ihm lange her zu sein und er ist nur noch „virtuell“ auffällig, was keiner braucht. Seine Konzentration gilt schon lange nicht mehr dem Fußball. Bei der Euro 2016 werden wir ihn nicht sehen – Verletzungspech hört man, Ladehemmung und ein Verhältnis zum Nationalcoach Antonio Conte, welches keines ist.

Die wenige geistige Kraft die er besitzt sollte er nutzen um über seinen Karriereverlauf nachzudenken. Er bekommt die Chance unter Jürgen Klopp und Giampiero Ventura, der die Nationalmannschaft nach der EM übernimmt,  einen Neuanfang zu starten. Ansonsten gibt es bei einem kleinen südhessischen Bundesligisten für nen guten Stürmer immer ein Plätzchen.(taa)

 


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